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23.01.2011

16:38 Uhr

Konjunktur

Wirtschaftsweiser warnt vor Euphorie

ExklusivAuch wenn die Mehrzahl der Ökonomen für 2011 inzwischen mit einem Anstieg des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von mehr als zwei Prozent rechnet, dürfe man keine zu hohen Erwartungen wecken.

DÜSSELDORF. Der hohe BIP-Zuwachs werde nur zum Teil durch "eigene Konjunkturdynamik" erreicht, sagte Franz; zum Teil sorge auch der sogenannte statistische Überhang dafür. Damit meinen Volkswirte, dass die Wirtschaftsleistung der letzten drei Quartale eines Jahres auch dem kommenden Jahr angerechnet wird. 2010 war die deutsche Wirtschaft nach dem Einbruch des Vorjahres mit 3,6 Prozent deutlich kräftiger gewachsen als im Durchschnitt der vergangenen Jahre.

Der Chef der Wirtschaftsweisen Franz sieht vor allem im Ausland Risiken für die deutsche Wirtschaft. "In wichtigen Absatzländern wie Spanien, Portugal und Großbritannien steht eine harte Konsolidierung an - das wird ihre Importtätigkeit nicht gerade beflügeln", sagt er. "Zudem wissen wir nicht, welche Leichen die Banken noch im Keller haben."

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