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15.01.2014

07:57 Uhr

Konjunkturausblick

Weltbank prophezeit Wachstum

Der Konjunkturausblick der Weltbank klingt rundweg positiv. Die Schwellenländer bleiben die globalen Wachstumsmotoren, aber auch die Industriestaaten geben wieder Gas. Doch es gibt auch Risiken.

Konjunkturbericht

Weltbank sieht Wachstumschancen

Konjunkturbericht: Weltbank sieht Wachstumschancen

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WashingtonDie Aussichten für die globale Wirtschaft sind nach Einschätzung der Weltbank so gut wie lange nicht mehr. Während die Schwellen- und Entwicklungsländer weiter stark zulegten, befreiten sich die Industriestaaten endlich aus ihrer jahrelangen Krise, urteilt die internationale Finanzorganisation in ihrem am Mittwoch in Washington veröffentlichten Bericht zur Lage der Weltwirtschaft. Nach einer Zunahme des Bruttoinlandsproduktes (BIP) um 2,4 Prozent 2013 werde es in diesem Jahr insgesamt um 3,2 Prozent steigen. 2015 werde das globale Wachstum 3,4 Prozent betragen und 2016 dann 3,5 Prozent.

„Die Leistung in den fortgeschrittenen Volkswirtschaften nimmt an Kraft zu und das sollte in den kommenden Monaten stärkeres Wachstum in den Entwicklungsländern unterstützen“, sagte Weltbank-Präsident Jim Yong Kim in einer Mitteilung. So steigt das BIP demnach in den reichen Nationen zwischen 2013 und 2016 von 1,3 auf 2,4 Prozent. In den Schwellen- und Entwicklungsländern zieht es der Prognose zufolge von 4,8 auf 5,7 Prozent an.

Größte Volkswirtschaften 2013 - 2028

Rang 10

2013
Kanada
1,8 Billionen Dollar
2028
Kanada
3,7 Billionen Dollar
Quelle: CEBR. Angaben beziehen sich auf das geschätzte Bruttoinlandsprodukt

Rang 9

2013
Italien
2,1 Billionen Dollar
2028
Mexiko
3,7 Billionen Dollar

Rang 8

2013
Russland
2,1 Billionen Dollar
2028
Russland
4,1 Billionen Dollar

Rang 7

2013
Brasilien
2,2 Billionen Dollar
2028
Großbritannien
4,3 Billionen Dollar

Rang 6

2013
Großbritannien
2,65 Billionen Dollar
2028
Deutschland
4,3 Billionen Dollar

Rang 5

2013
Frankreich
2,7 Billionen Dollar
2028
Brasilien
5,1 Billionen Dollar

Rang 4

2013
Deutschland
3,6 Billionen Dollar
2028
Japan
6,4 Billionen Dollar

Rang 3

2013
Japan
5 Billionen Dollar
2028
Indien
6,6 Billionen Dollar

Rang 2

2013
China
8,9 Billionen Dollar
2028
USA
32,2 Billionen Dollar

Rang 1

2013
USA
16,7 Billionen Dollar
2028
China
33,5 Billionen Dollar

Auch für die Eurozone geht es laut der Weltbank aufwärts: In diesem Jahr erreiche sie ein Wachstum von 1,1 Prozent, 2015 sollen es 1,4 Prozent sein und 2016 liege das Plus beim BIP dann bei 1,5 Prozent. Deutlich besser sieht es in den USA aus. Für die größte Volkswirtschaft rechnet die Weltbank in diesem Jahr mit 2,8 Prozent, für 2015 mit 2,9 und für 2016 mit 3,0 Prozent.

Die Organisation warnt aber auch vor globale Risiken. Vor allem die Möglichkeit steigender Zinsen durch eine strengere Geldpolitik der Notenbanken könnte den aufstrebenden Ländern Probleme bereiten.

Von

dpa

Kommentare (15)

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Account gelöscht!

15.01.2014, 08:21 Uhr

Weltbank erwartet globalen Aufschwung für Wirtschaft? Diese Informationen, darf man keinen Glauben schenken, zu oft wurden wir alle eines besseren belehrt.
Welches Orakel hat die Weltbank dazu befragt?
Wer hat einen Nutzen von so einer Meldung?
Man weiß es nicht.

Account gelöscht!

15.01.2014, 08:27 Uhr

BÖRSEN IM UMBRUCH
.................
..
die institute signalisieren bessere daten der weltwirt-
schaft..
..
damit wird die phase 2 an der börse eingeläutet werden.
nicht mehr die zinsen, somdern die fundamentaldaten wer-
den die kurse bestimmen..!
..
während dieses überganges kann es zu verwerfungen kommen.
..

Account gelöscht!

15.01.2014, 08:33 Uhr

"während dieses überganges kann es zu verwerfungen kommen."

Ja, aber nicht heute. *g* Oder rechnen sie nächste Woche mit einem Zinsschritt der Notenbanken?

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