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12.04.2012

07:56 Uhr

Konjunkturbericht

Hohe Spritpreise gefährden US-Wirtschaft

Das Bangen um die US-Wirtschaft geht in eine neue Runde. Die amerikanische Notenbank Fed glaubt zwar an eine Erholung, aber im Konjunkturbericht finden sich auch große Risiken. Hohe Spritpreise sind eine ernste Gefahr.

Spritpreise auf Rekord-Hoch

Video: Spritpreise auf Rekord-Hoch

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Washington/New YorkDie US-Konjunktur ist nach Einschätzung der US-Notenbank Fed von Mitte Februar bis Ende März leicht gewachsen. Die Zahl der Neueinstellungen sei in den meisten Teilen des Landes gleich geblieben oder gestiegen, heißt es in dem veröffentlichten Konjunkturbericht, dem sogenannten Beige Book, der US-Notenbank. Besonders im Verarbeitenden Gewerbe und im Bereich der Informationstechnologie seien neue Stellen geschaffen worden. Außerdem gebe es eine rege Nachfrage nach Neuwagen und eine Erholung am Immobilienmarkt.

Fed-Chef Ben Bernanke ist optimistisch für die amerikanische Konjunktur. Reuters

Fed-Chef Ben Bernanke ist optimistisch für die amerikanische Konjunktur.

Allerdings würden steigende Energiekosten Produzenten und Verbraucher verunsichern, hieß es in dem Konjunkturbericht. Sorgen um eine Eskalation des Streits um das iranische Atomprogramm hatten die Öl-Preise zuletzt deutlich angetrieben. Dies hat in den USA bereits zu einem Nachfragerückgang geführt.

In dem Fed-Konjunkturbericht hieß es, in mehreren US-Bezirken gebe es Befürchtungen, die höheren Preise könnten die Ausgaben in den kommenden Monaten begrenzen. Die amerikanische Wirtschaft hängt massiv von der Konsumfreude der Bürger ab. Anleger versuchen herauszufinden, ob die Notenbank aus ihren Konjunktureinschätzungen einen Handlungsbedarf ableitet.

An den Finanzmärkten wird derzeit weltweit über den weiteren geldpolitischen Kurs der Fed gerätselt. Unklar ist vor allem, ob sich die Notenbanker in den kommenden Monaten zu einer dritten Runde von Staatsanleihenkäufen durchringen können und so noch mehr Geld in die Wirtschaft pumpen. Bislang hat die Fed für 2,3 Billionen Dollar Anleihen des Finanzministeriums und andere Papiere, vor allem Immobilienpapiere, gekauft. Ziel der beiden bisherigen Programme war es, den darnieder liegenden Häusermarkt und den Arbeitsmarkt zu stützten.

Kommentare (7)

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puenktli

11.04.2012, 20:55 Uhr

jaja, die zarten Sojasprossen. Die hatten wir doch schon andauernd. Oder schon vergessen? Da Wahlen bevorstehen, wird numerisch getrickst, dass sich die Balken biegen. Später wird das Beige Book wohl eher black.

DieFaulenzerHabenAngefangen

11.04.2012, 22:25 Uhr

http://dynip.name/beileidigung-anon.jpg

AwayTaurus

11.04.2012, 23:04 Uhr

Ich sehe keine Zentralbank mehr in Deutschland!

http://dynip.name/no-april-fool-anon.jpg

Die Frankfurter und Vorderaunus Polizei ist das Hauptproblem.(...) Ich plädiere für das Verlegen der EZB nach Paris, Rom oder sonstwohin. Hier wird das nichts.
+++ Beitrag von der Redaktion editiert +++

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