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28.03.2013

14:33 Uhr

Konjunkturdaten

US-Wirtschaft wächst schneller als angenommen

Mehr Exporte und Investitionen drücken das US-Wirtschaftswachstum minimal nach oben. Nach einer kleinen Flaute soll es im ersten Quartal wieder stärker aufwärts gehen. Das hat einen einfachen Grund.

Das Gebäude der Fed in Washington: die lockere Geldpolitik schlägt sich langsam im Wirtschaftswachstum nieder. ap

Das Gebäude der Fed in Washington: die lockere Geldpolitik schlägt sich langsam im Wirtschaftswachstum nieder.

WashingtonDie US-Wirtschaft ist im vierten Quartal etwas schneller gewachsen als bislang angenommen. Das Handelsministerium korrigierte das Plus am Donnerstag nach endgültigen Berechnungen von 0,1 auf 0,4 Prozent nach oben. Investitionen und Exporte fielen etwas besser aus als bislang angenommen. Trotz der Revision ist das der kleinste Zuwachs seit Anfang 2011. Im dritten Quartal war die weltgrößte Volkswirtschaft noch mit einer Jahresrate von 3,1 Prozent gewachsen.

Die Industriestaaten-Organisation OECD rechnet mit einem starken Comeback zu Jahresbeginn: Im ersten Quartal soll das Bruttoinlandsprodukt um 3,5 Prozent zulegen. Zum Vergleich: Für Deutschland werden nur 2,3 Prozent erwartet. „Die lockere Geldpolitik scheint auf die Realwirtschaft durchzuschlagen, während der private Konsum an Schwung gewinnt“, hieß es. Die US-Notenbank Fed will ihren Leitzins bei Null halten, solange die Arbeitslosenquote über 6,5 Prozent verharrt – vorausgesetzt, es droht keine Inflationsgefahr.

Das sind die wettbewerbsfähigsten Volkswirtschaften der Welt

Platz 1

Hongkong

Platz 2

USA

Platz 3

Schweiz

Platz 4

Singapur

Platz 5

Schweden

Platz 6

Kanada

Platz 7

Taiwan

Platz 8

Norwegen

Platz 9

Deutschland

Platz 10

Katar

Quelle

IMD-„World Competitiveness Ranking“ 2012.

Die Schweizer Business-School IMD veröffentlich seit 1989 jährlich ihr Wettbewerbsranking. Dazu befragen die Wissenschaftler mehr als 4200 internationale Geschäftsleute. Die Länder werden nach über 300 Kriterien bewertet.

Grund für die Flaute am Jahresende waren geringere Rüstungsausgaben. Denn die unter Sparzwang stehende Regierung strich diese um etwa ein Fünftel zusammen. Wegen der Schuldenkrise in Europa fielen zudem die Exporte um 2,8 Prozent. Dagegen stiegen die Konsumausgaben der Amerikaner – die etwa 70 Prozent der Wirtschaftsleistung ausmachen – um 1,8 Prozent. Außerdem investierten die Unternehmen wieder mehr.

Von

rtr

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