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26.09.2013

14:59 Uhr

Konjunkturdaten

US-Wirtschaft wächst wieder stärker

Die lockere Geldpolitik der US-Notenbank beschert dem Land im zweiten Quartal einen Aufschwung. Ein Risiko bleibt allerdings bestehen: Wird der Haushaltsstreit bald nicht gelöst, droht den USA die Zahlungsunfähigkeit.

Produktion im Chevrolet-Werk in Hamtramck, Michigan: US-Konjunktur zieht weiter an. Reuters

Produktion im Chevrolet-Werk in Hamtramck, Michigan: US-Konjunktur zieht weiter an.

WashingtonDie US-Wirtschaft hat ihr Wachstum im zweiten Quartal mehr als verdoppelt. Das Bruttoinlandsprodukt legte zwischen April und Juni mit einer Jahresrate von 2,5 Prozent zu, wie das Handelsministerium am Donnerstag nach endgültigen Berechnungen mitteilte. Im ersten Quartal war die weltgrößte Volkswirtschaft nur um 1,1 Prozent gewachsen, Ende 2012 fiel das Plus mit 2,8 Prozent aber größer aus.

Die US-Notenbank Fed hält den Aufschwung für noch nicht robust genug. Sie behält deshalb ihre extrem lockere Geldpolitik bei. Ein großes Konjunkturrisiko ist zudem der Haushaltsstreit: Sollten sich die Demokraten von Präsident Barack Obama und die Republikaner nicht auf eine höhere Schuldenobergrenze verständigen, könnte den USA schon Mitte Oktober die Zahlungsunfähigkeit drohen.

Deutsch-amerikanische Wirtschaftsbeziehungen

US-Unternehmen in Deutschland

Nirgendwo im Ausland ballen sich die Investitionen amerikanischer Firmen so so sehr wie in Deutschland - etwa 130 Milliarden Euro haben sie hier in ihre Unternehmen gesteckt. Allein 2012 siedelten sich 133 US-Firmen neu an - so viele wie aus keinem anderen Land. Derzeit sind mehr als 2000 amerikanische Firmen hier ansässig. Sie sichern über 800.000 Arbeitsplätze.

Deutsche Unternehemen in den USA

3400 deutsche Unternehmen sind in den USA aktiv. Sie beschäftigen dort direkt 570.000 Mitarbeiter. Die Firmen haben bislang etwa 213 Milliarden Dollar in den USA investiert. Deutschland ist damit viertgrößter Investor in den Vereinigten Staaten.

Die größten US-Arbeitsgeber in Deutschland

Größter US-Arbeitgeber in Deutschland ist die Imbisskette McDonald's mit 64.000 Mitarbeitern, gefolgt von den Ford -Werken (24.490), Burger King (23.500), Opel (22.723) und IBM (22.000). Beim Umsatz führt Ford (18,75 Milliarden Euro) vor ExxonMobil (12,8 Milliarden Euro) und Opel (2,5 Milliarden Euro).

Die größten deutschen Arbeitgeber in den USA

Größte deutsche Arbeitgeber in den USA sind Siemens (60.000 Beschäftigte), gefolgt von Fresenius Medical Care (45.577), T-Mobile USA (34.518), DHL (29.000) und Robert Bosch (22.500).

US-Exporte nach Deutschland

Deutschland ist der wichtigste Markt für die USA in Europa. Die Exporte summierten sich 2012 auf 50,6 Milliarden Euro. Fast ein Viertel davon sind chemische Erzeugnisse. Ebenfalls gefragt sind Maschinen und Fahrzeuge.

Deutsche Exporte in die USA

Die USA sind nach Frankreich der zweitgrößte Abnehmer deutscher Export-Produkte. Waren im Wert von 89 Milliarden Euro wurden 2012 in den USA abgesetzt, ein Plus von 17,7 Prozent. Gefragt sind vor allem Fahrzeuge, Maschinen und Anlagen.

Ein Signal für eine nur gedämpfte Erholung ist der Rückgang der Preise für Waren und Dienstleistungen, die von Verbrauchern gezahlt werden. Sie fielen im zweiten Quartal zum ersten Mal seit vier Jahren. Ökonomen sehen darin einen Beleg dafür, dass die Unternehmen wenig Spielraum für Preiserhöhungen haben.

Von

rtr

Kommentare (1)

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werner

26.09.2013, 17:38 Uhr

das einzige was in den usa waechst ist die Armut,die schulden,die unzufriedenheit,der schmutz,die schwarzen kenia luegen und sonst nichts.alles was aus usa kommt ist schwachsinn,spionage und Weltverarschung

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