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20.12.2013

15:37 Uhr

Konjunkturdaten

US-Wirtschaftswachstum übertrifft Erwartungen

Die amerikanische Wirtschaft hat im dritten Quartal spürbar Fahrt aufgenommen. Die weltgrößte Volkswirtschaft wuchs drei Mal so schnell wie Deutschland. Experten rechnen für 2014 mit einem noch stärkeren Wachstum.

Wegen der guten US-Wirtschaftsdaten hat die US-Notenbank Fed den Ausstieg aus ihrer extrem lockeren Geldpolitik eingeleitet. dpa

Wegen der guten US-Wirtschaftsdaten hat die US-Notenbank Fed den Ausstieg aus ihrer extrem lockeren Geldpolitik eingeleitet.

WashingtonDie US-Wirtschaft ist im dritten Quartal so stark gewachsen wie seit fast zwei Jahren nicht mehr. Das Bruttoinlandsprodukt legte zwischen Juli und September mit einer auf das Jahr hochgerechneten Rate von 4,1 Prozent zu, wie das Handelsministerium am Freitag mitteilte. Es korrigierte damit seine frühere Schätzung von 3,6 Prozent deutlich nach oben, weil die Unternehmen mehr investierten und die Verbraucher mehr konsumierten als bislang angenommen. Die weltgrößte Volkswirtschaft wuchs damit mehr als drei Mal so schnell wie Europas Nummer eins, Deutschland.

„Das sind ziemlich starke Daten“, sagte Ökonom Ryan Sweet von Moody's Analytics, einer Tochter der bekannten Rating-Agentur. Auch für das Jahresende und den Start ins neue Jahr sehe es nicht schlecht aus. So fuhr die Industrie ihre Produktion zuletzt so stark nach oben wie seit einem Jahr nicht mehr, während der Einzelhandel zu Beginn des wichtigen Weihnachtsgeschäfts steigende Umsätze meldete. Besonders die gute Lage am Arbeitsmarkt lässt auf eine gute Konjunktur hoffen, sorgt der private Konsum doch für 70 Prozent des Bruttoinlandsproduktes. Die Arbeitslosenquote ist derzeit so niedrig wie seit fünf Jahren nicht mehr.

2014 dürften die USA sogar noch eine Schippe drauflegen. Der Internationale Währungsfonds rechnet dann mit einem Wirtschaftswachstum von 3,6 Prozent, nachdem es im zu Ende gehenden Jahr rund drei Prozent sein dürften. Auch wegen der guten Aussichten hat die US-Notenbank Fed in dieser Woche den Ausstieg aus ihrer extrem lockeren Geldpolitik eingeleitet. Peu à peu soll das Wertpapier-Kaufprogramm von derzeit 85 Milliarden Dollar verringert werden. Der Leitzins dürfte aber noch bis in das Jahr 2015 bei nahe null Prozent verharren.

Von

rtr

Kommentare (1)

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touspourun

20.12.2013, 20:14 Uhr

Wieder eine Mainstream Nachricht nach dem bekannten Muster: wiederhole eine Lüge eintausend Mal und es wird die Wahrheit werden. Die US Daten zur Wirtschaftslage sind allesamt gelogen. Die reale Inflation ist in den Wachstumszahlen mathematisch unterdrückt, ein Arbeitsloser taucht nicht mehr in der Statistik wenn er ein Jahr lang keinen Job gefunden hat. Vieles deutet daraufhin, dass 70% der in 2013 kreierten Jobs Teilzeitjobs sind, das Durchschnittseinkommen ist heute niedriger als 2007, Wal-Mart und McDonalds Mitarbeiter streiken um höhere Löhne damit Sie nicht auf Essensmarken angewiesen sind, etc…

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