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18.06.2015

11:17 Uhr

Konjunkturflaute befürchtet

China investiert in die Infrastruktur

Die chinesische Regierung befürchtet, dass die Konjunktur massiv abflaut. Deswegen erhöht Peking im Kampf gegen wirtschaftliche Flaute seine Investitionen. Vor allem die Infrastruktur soll verbessert werden.

Mit Hilfe eines Drei-Jahres-Planes sollen heruntergekommene Stadthäuser und verfallene Landhäuser renoviert werden. AFP

Investition in die Infrastruktur

Mit Hilfe eines Drei-Jahres-Planes sollen heruntergekommene Stadthäuser und verfallene Landhäuser renoviert werden.

PekingDie chinesische Regierung will der Konjunktur mit „effektiven Investitionen“ neuen Schwung verleihen. Mit Hilfe eines Drei-Jahres-Planes sollen 18 Millionen heruntergekommene Stadthäuser und 10,6 Millionen verfallene Landhäuser renoviert werden, gab der Staatsrat am Donnerstag nach seiner Sitzung in Peking bekannt. Auch sollen Stromleitungen auf dem Land verbessert und Getreidespeicher ausgebaut werden. Zudem soll der Schienenausbau schneller vorangetrieben werden, ebenso der Bau von Wasserspeichern. „Wir sollten angesichts niedriger Rohstoffpreise die günstige Gelegenheit nutzen“, erklärte der Staatsrat.

Die Regierung fürchtet eine allzu starke Abkühlung der Konjunktur. Peking strebt in diesem Jahr ein Wirtschaftswachstum von sieben Prozent an. Bereits 2014 hatte es nur noch zu 7,4 Prozent gereicht: Das ist viel für europäische Verhältnisse, in China aber der kleinste Zuwachs seit einem Vierteljahrhundert.

Von

rtr

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