Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

12.01.2011

20:47 Uhr

Konjunkturprognose

Fed gibt US-Wirtschaft Hoffnung

Die US-Wirtschaft hat nach Ansicht der Notenbank Fed über den Jahreswechsel weiter an Stärke gewonnen. Die Einschätzung stimmt mit dem Bild einiger Volkswirte überein, die zuletzt ihre Wachstumsprognosen für die erste Jahreshälfte erhöht hatten. Allerdings lässt der Aufschung auf dem amerikanischen Arbeitsmarkt immer noch auf sich warten.

Zuversichtlich für die US-Konjunktur: Fed-Chef Bernanke. Quelle: Reuters

Zuversichtlich für die US-Konjunktur: Fed-Chef Bernanke.

HB NEW YORK. Der arg angeschlagene Arbeitsmarkt in den USA kann aber dennoch nach Fed-Meinung hoffnungsvoller in die Zukunft schauen. Überall im Land habe sich die Situation verbessert, teilte die Zentralbank am Mittwoch in ihrem „Beige Book“ zur Lage der US-Wirtschaft mit.

Die Fed zeichnet deswegen ein zunehmend helleres Bild von der Zukunft, auch wenn sie noch vorsichtig bleibt. Ihren Optimismus begründen die Ökonomen damit, dass die US-Wirtschaft über den Jahreswechsel weiter an Stärke gewonnen habe. Auch die verarbeitende Industrie habe in allen Regionen zugelegt und der private Konsum zugenommen. Der Wohnimmobilienmarkt befinde sich allerdings weiter in einer schwachen Verfassung.

Die Fed-Einschätzung stimmt mit dem Bild einiger Volkswirte überein, die zuletzt ihre Wachstumsprognosen für die erste Jahreshälfte erhöht hatten. Im dritten Quartal 2010 war die US-Wirtschaft um 2,6 Prozent gewachsen. Diese Rate gilt als zu bescheiden, um zu einer Senkung der hohen Arbeitslosenrate von 9,4 Prozent beizutragen. Auch der Arbeitsmarktbericht für Dezember ließ auf die erwünschte Verbesserung warten: Die Stellenzahl stieg schwächer als von Volkswirten prognostiziert.

Entscheidend für die künftige Geldpolitik der US-Notenbank wird die Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt sein. Denn im Gegensatz zu anderen Zentralbanken hat die Federal Reserve mehrere Aufträge gleichzeitig und soll auch mithelfen, dass in den Vereinigten Staaten Vollbeschäftigung herrscht. Davon sind die USA trotz einiger Hoffnungszeichen in der jüngsten Zeit weit entfernt.

Kommentare (3)

Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.  Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.

artur

12.01.2011, 21:59 Uhr

Was ich noch hinzufügen hätte ist: Das während die Titanic (FiAT money) sinkt die bordkappelle (Eliten) das Lied "Aufschwung XXL" immer lauter singen und uns mut machen während sie mit Schwimmwesten schon in den Rettungsboten sitzen, und die beschwippsten Passagiere sich gegenseitig noch ein Glas schenken wollen.

Euro Zerfall

12.01.2011, 22:02 Uhr

Swiss Franc gegen andere Währungen 2010. Der Euro ist das Schlusslicht. Der DAX ist %15 gestiegen der SMi hat sich nicht vom Fleck gerührt. So ein Zufall...Der Wind vom Aufschwung kommt eher von der brise die mal im Gesicht spürt wenn der Euro im freien Fall sich in Richtung Terminalvelocity bewegt...
1) Mongolei, Tigrit (+3,7%)
2) Japan, Yen (+3,6%)
3) Australien, Dollar (+3%)
4) Malaysien, Ringgit (+1,1%)
5) Südafrika, Rand (+0,8%)
6) Thailand, baht (+0,3%)
Ferner:
Singapur, Dollar (-1,1%)
israel, Shekel (-2,8%)
Schweden, Krone (-3,6%)
Mexiko, Peso (-4,2%)
Kanada, Dollar (-4,7%)
brasilien, Real (-5,2%)
indien, Rupie (-6%)
China, Renminbi (-6,7%)
USA, Dollar (-9,7%)
Norwegen, Krone (-10,1%)
Russland, Rubel (-11,2%)
Grossbritannien, Pfund (-12,8%)
Türkei, Neue Lira (-12,3%)
Ägypten, Pfund (-14,7%)
Euro (-15,6%)

bodo

12.01.2011, 22:03 Uhr

Weil sich die US-Wirtschaft erholt, wächst die Arbeitslosenzahl. Deutschland zählt die Leute, die ihren Job verloren haben, aber die US zählen die Antragsteller, also auch Schulabgänger, die noch nie einen Job hatten.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×