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13.03.2013

19:03 Uhr

Konjunkturprognose

IWH rechnet mit mehr Wachstum

VonAxel Schrinner

ExklusivDas Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) hat seine Konjunkturprognose für dieses Jahr deutlich angehoben. Demnach wird das Wachstum doppelt so hoch ausfallen als zuvir erwartet Noch besser soll es 2014 aussehen.

Container-Verladung im Hamburger Hafen: Die Aussichten für die Konjunktur verbessern sich. dpa

Container-Verladung im Hamburger Hafen: Die Aussichten für die Konjunktur verbessern sich.

DüsseldorDas Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) hat als erstes der führenden Institute seine Konjunkturprognose für dieses Jahr deutlich angehoben. „Wir erwarten 1,3 Prozent Wachstum“, sagte IWH-Konjunkturchef Oliver Holtemöller dem Handelsblatt.

Nach einem sehr verhaltenen ersten Quartal dürfte die Wirtschaft vor allem im zweiten und dritten Quartal sehr kräftig zulegen, sagte Holtemöller. Das signalisierten die Frühindikatoren. „2014 rechnen wir dann mit deutlich mehr als zwei Prozent Wachstum.“

Die weltweit besten Industriestandorte

Platz 1

Die USA behaupten sich im IQ-Index auf dem ersten Rang. Dort waren die Vereinigten Staaten bereits 1995 zu finden.

Platz 2

Im Vergleich von 45 Industrienationen belegt Schweden den zweiten Rang. Seit 1995 hat sich Schweden damit um zwei Plätze verbessert.

Platz 3

Dänemark macht zwei Plätze gut und springt auf Rang 3. Skandinavien macht derzeit wirtschaftlich eine gute Figur.

Platz 4

Auch Deutschlands Nachbar Schweiz schafft es auf einen der vorderen Plätze – 1995 stand die Alpenrepublik noch auf Rang 7.

Platz 5

Deutschland macht den größten Sprung bei den Top-Industrienationen. 1995 sah das IW-Institut die Bundesrepublik noch auf Platz 14.

Platz 6

Knapp hinter Deutschland folgt Australien auf Platz 6 – sogar mit dem gleichen Indexwert aus den 58 einzelnen Kategorien.

Platz 7

Platz 7 geht an die Niederlande – damit verschlechtert sich unser Nachbar deutlich. Die Holländer lagen 1995 noch an zweiter Stelle des IW-Rankings.

Platz 8

Auch Kanada muss einen Rückschlag hinnehmen. Der nordische Nachbar der USA stürzt um satte fünf Plätze ab.

Noch im Dezember hatte das IWH lediglich 0,7 Prozent Wachstum für dieses Jahr geschätzt. Die Bundesregierung rechnet derzeit sogar nur mit 0,4 Prozent Wachstum. Allerdings hält Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler mittlerweile auch ein besseres Abschneiden für möglich. Seine Prognose für das Wirtschaftswachstum vom Januar sei „sehr vorsichtig geschätzt, so dass wir hier einen gewissen Sicherheitspuffer haben“, sagte der FDP-Chef.

Kommentare (1)

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13.03.2013, 19:32 Uhr

...wirklich lsutig sind diese Leute ! Welche Frühindikatoren meinen diese Experten ? IFO Index ? :)

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