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22.12.2011

16:22 Uhr

Konsumklima

Kauflaune in den USA zieht kräftig an

Das Barometer für das US-Konsumklima zeigt: Die Verbraucher sind in Kauflaune wie zuletzt vor einem halben Jahr. Grund ist der Optimismus bezüglich der Wirtschaftslage und der Aussichten.

Das Barometer für Konsumklima gilt als wichtiges Konjunkturbarometer. AFP

Das Barometer für Konsumklima gilt als wichtiges Konjunkturbarometer.

New YorkDie Kauflaune der US-Verbraucher ist so gut wie seit einem halben Jahr nicht mehr. Das Barometer für das Konsumklima stieg im Dezember um 5,8 auf 69,9 Zähler, teilten die Nachrichtenagentur Reuters und die Universität Michigan am Donnerstag nach endgültigen Berechnungen mit. In einer ersten Schätzung war lediglich ein Wert von 67,7 Punkten veranschlagt worden. Die Verbraucher schätzten sowohl die wirtschaftliche Lage als auch die Aussichten besser ein.

Der von Anlegern und Volkswirten stark beachtete Index gilt als wichtiges Konjunkturbarometer, das die Stimmung und das Kaufverhalten der US-Verbraucher im Voraus anzeigt. Die Konsumausgaben machen rund zwei Drittel der Wirtschaftsleistung der USA aus.

Von

rtr

Kommentare (2)

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blehrke

22.12.2011, 16:57 Uhr

Da sieht man mal wieder, wie dumm US-Verbraucher durch die Medien gehalten werden. Die wissen nicht mal das ihr Land in einer Rezession steckt. Wie auch, die Kreditkarten glühen zu Weihnachten wie vor 2008. Bezahlt wird sowieso nie alles max 10%. Ein hoch auf Kreditausfall Versicherungen. Zahlt dann locker die Bundes-HRE und später wir Bundesbürger. Ach ja die Südländer machen es ähnlich. Target2 (DispoKredit der Bundesbank) steht bei 500 Milliarden, Tendenz stark steigend. Witziger Effekt Waren aus Deutschland nach Süden geliefert, werden mit deutschen Steuergeld bezahlt. So würde ich auch gern mal ein neues Auto bezahlen !
bernd

Account gelöscht!

23.12.2011, 15:06 Uhr

Private US-Konsumausgaben enttäuschen
"Während die Auftragseingänge zumindest in Teilen positiv überraschen konnten,
enttäuschten die privaten Konsumausgaben im November", stellt Volkswirt Thilo
Heidrich von der Postbank fest. In nominaler Rechnung habe der Anstieg zum
zweiten Mal in Folge lediglich 0,1% gegenüber dem Vormonat betragen. Damit
bleibe die Dynamik im bisherigen Quartalsverlauf deutlich hinter der des 3.
Jahresviertels zurück. Immerhin sei der Anstieg in realer Rechnung mit 0,2%
abermals etwas höher ausgefallen. Außerdem dürfte ein statistischer Überhang
aus dem Vorquartal dafür sorgen, dass der private Verbrauch in den USA das
Wachstum weiter stützt. "Angesichts eines laut diversen Meldungen gut laufenden
Weihnachtsgeschäftes in den USA lassen die Daten jedoch erneut zu wünschen
übrig", betont Heidrich.

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