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10.01.2013

07:06 Uhr

Kräftiges Exportwachstum

China startet durch

Im Dezember sind die chinesischen Exporte überraschend stark gestiegen. Der Zuwachs von 14 Prozent gegenüber dem Vorjahr lag deutlich über den Erwartungen der Experten. Die Börsen in Asien reagierten positiv.

Chinesische Fabrikarbeiter in der Provinz Jiangsu. Reuters

Chinesische Fabrikarbeiter in der Provinz Jiangsu.

PekingDie chinesischen Exporte haben im Dezember überraschend stark zugelegt. Die Ausfuhren der zweitgrößten Volkswirtschaft stiegen im Vorjahresvergleich um 14,1 Prozent. Das ist die höchste Wachstumsrate seit sieben Monaten. Sie liegt zudem deutlich über den Vorhersagen von Experten, die im Schnitt einen Anstieg von vier Prozent erwartet hatten. Im November hatten die Exporte nur ein mageres Plus von 2,9 Prozent verbucht.

Die Einfuhren stiegen im Dezember mit einem Zuwachs von sechs Prozent doppelt so stark wie prognostiziert, nachdem im November noch eine Stagnation verzeichnet worden war. Der kräftige Aufwärtstrend könnte Experten zufolge aber nur vorübergehend sein, weil die Nachfrage aus den USA und Europa weiter schwächelt.

An den Aktienmärkten schürten die Handelsdaten aus der Volksrepublik Hoffnungen, dass es mit der chinesischen Wirtschaft bergauf geht. Der japanische Leitindex Nikkei verbuchte zur Handelsmitte ein Plus von 0,9 Prozent.

Von

rtr

Kommentare (1)

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Machiavelli

10.01.2013, 07:46 Uhr


Diese Verträge haben in keiner Weise die Grundunterschiede der einzelnen EU-Länder berücksichtigt, und zwar mit Absicht . Dadurch war es leichtes Spiel, vor allem für Deutschland aber auch im geringeren Maßen für Frankreich, die schwächere EU-Länder über den Export und den Leistungsbilanzüberschuss auszusaugen. Die Gewinne die dadurch, vor allem deutsche Firmen, in diesen Länder erzielt haben wurden meistens nicht in diesen Länder reinvestiert sonder in Nichteuro-Länder, daher die hohe Arbeitslosigkeit, Leistungsbilanzdefizite und auch z.T. Die Haushaltsdefizite in den schwächeren Euro-Ländern, da die Steuereinnahme auf Löhne und Körperschaftsteuer größtenteils ausgefallen sind.
Durch ein EU-Finanzministerium (ähnlich dem Bundesfinanzministerium in Deutschland) hätte man diesen Konstruktionsfehler abfedern können.
Dies wurde aber absichtlich unterlassen, wir stehen jetzt vor den Scherben des Konstruktes EU und Währungsunion. Der Zusammenbruch ist nur eine Frage der Zeit.
Durch eine zweistufige MwSt., z.Bsp. 15% auf lokale Produkte und 25% auf Importprodukte, könnte versucht werden das zu retten was noch zu retten gibt. Dadurch würden Konzerne (auch chinesische, nicht nur deutsche) dazu motiviert in die Länder zu investieren in die sie traditionell exportieren. Dies würde sich positiv sowohl auf die Arbeitslosigkeit in diesen Ländern auswirken als auch auf deren Haushaltsdefizite.
Beitrag von der Redaktion editiert. Bitte bleiben Sie sachlich.

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