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30.12.2014

11:24 Uhr

Kreditvergabe

Banken der Euro-Zone vergeben weniger Kredite

Banken in der Euro-Zone vergeben immer weniger Kredite. Die Werte im November sind im Vergleich zum Vorjahresmonat um 0,9 Prozent gesunken. Der Rückgang fiel allerdings geringer aus als erwartet.

Banken im Euro-Raum vergeben weiterhin immer weniger Kredite. Im November reichten die Geldhäuser insgesamt 0,9 Prozent weniger Darlehen aus als im Vorjahresmonat. dpa

Banken im Euro-Raum vergeben weiterhin immer weniger Kredite. Im November reichten die Geldhäuser insgesamt 0,9 Prozent weniger Darlehen aus als im Vorjahresmonat.

Frankfurt/BerlinDie Kreditvergabe der Banken in der Euro-Zone ist im November abermals geschrumpft. Insgesamt reichten die Geldhäuser 0,9 Prozent weniger Darlehen aus als im Vorjahresmonat, wie die Europäische Zentralbank (EZB) am Dienstag mitteilte.

Von Reuters befragte Experten hatten mit einem Rückgang um 1,0 Prozent gerechnet.

Die EZB hat im Oktober ihr Wertpapierkaufprogramm gestartet, mit dem die Darlehensvergabe angekurbelt werden soll. Sie kaufte zunächst Pfandbriefe und stieg jüngst auch in den Erwerb von Kreditverbriefungen ein.

Was Kunden beim Kredit erwarten

Flexible Rückzahlung

Für 25 Prozent der Befragten ist eine flexible Rückzahlung ein wichtiges Kriterium beim Abschluss eines Ratenkredits. Umfrage unter 2000 Bundesbürgern, die einen Kredit vereinbaren möchten. Quelle: Investors Marketing.

Monatliche Rate

Knapp 25 Prozent der Befragten nannten die Höhe der monatlichen Rate als ein wichtiges Kriterium.

Kreditzusage

Die Schnelligkeit einer Kreditzusage ist für 29 Prozent der Befragten wichtig.

Vertrauen zum Berater

Das Vertrauensverhältnis zum Berater gehört mit einer Zustimmung von 34 Prozent zu den wichtigsten Kriterien beim Abschluss eines Ratenkredits.

Service

Knapp 35 Prozent der Befragten sehen einen guten Service als sehr wichtig an.

Zinsen

Die Höhe der Zinsen ist für fast die Hälfte der Befragten (42 Prozent) das wichtigste Kriterium beim Abschluss eines Ratenkredits.

Das Wachstum der für die Zinspolitik der EZB wichtigen Geldmenge M3 lag im November bei 3,1 Prozent. Fachleute hatten mit einem Anstieg um 2,6 Prozent gerechnet. Im gleitenden Dreimonatsdurchschnitt (September bis November) erhöhte sich M3 um 2,7 Prozent.

M3 umfasst unter anderem Bargeld, Einlagen auf Girokonten, kurzfristige Geldmarktpapiere sowie Schuldverschreibungen mit bis zu zwei Jahren Laufzeit. Eine stark wachsende Geldmenge signalisiert eine potenzielle Inflationsgefahr.

Von

rtr

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