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09.10.2014

15:41 Uhr

Krisenland Griechenland

Weniger Arbeitslose, aber mehr Deflation

In Griechenland bleibt die Lage kritisch: Überraschend verschärfte sich die Deflation heftig, doppelt so stark, wie erwartet. Immerhin auf dem Arbeitsmarkt gibt es ein wenig Entspannung – die hilft insgesamt aber wenig.

Das griechische Parlament. Die Deflation hat sich unerwartet drastisch verschärft, am Arbeitsmarkt gibt es leichte Entspannung. Sie bleibt trotzdem mehr als doppelt so hoch wie im Schnitt der Euro-Zone. dpa

Das griechische Parlament. Die Deflation hat sich unerwartet drastisch verschärft, am Arbeitsmarkt gibt es leichte Entspannung. Sie bleibt trotzdem mehr als doppelt so hoch wie im Schnitt der Euro-Zone.

AthenDie Deflation in Griechenland hat sich im September überraschend verschärft. Die Verbraucherpreise fielen um 0,8 Prozent zum Vorjahresmonat und damit doppelt so stark wie erwartet, wie das Statistikamt am Donnerstag in Athen mitteilte.

Das war bereits der 19. Rückgang in Folge, der vor allem auf Lohn- und Rentenkürzungen sowie die schwere Wirtschaftskrise zurückzuführen ist. Im August hatte das Minus lediglich 0,3 Prozent betragen.

Positivere Nachrichten kommen dagegen vom Jobmarkt: Hier fiel die Arbeitslosenquote im Juli von 26,7 auf 26,4 Prozent. Das ist das niedrigste Niveau seit Dezember 2012. Dennoch ist die Quote mehr als doppelt so hoch wie im Schnitt der Euro-Zone mit 11,5 Prozent.

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