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01.09.2014

10:27 Uhr

Markit-Umfrage

Euro-Industrie kommt nicht vom Fleck

Die Industrie der Länder der Eurozone lässt kein Licht am Ende des Tunnels erahnen. Zu Beginn der zweiten Jahreshälfte wächst die Euro-Industrie kaum noch – und Frankreich hinkt hinterher.

Containerschiffe im Hamburger Hafen: Die Euro-Industrie schrumpft. dpa

Containerschiffe im Hamburger Hafen: Die Euro-Industrie schrumpft.

BrüsselZu Beginn des zweiten Halbjahres wächst die Industrie in der Euro-Zone kaum noch. Das Neugeschäft legte im August so schwach zu wie seit gut einem Jahr nicht mehr, wie am Montag aus einer Markit-Umfrage unter rund 3000 Betrieben hervorgeht. „Die negativen Folgen der zunehmenden wirtschaftlichen und geopolitischen Unsicherheiten werden immer deutlicher sichtbar“, sagte Markit-Ökonom Rob Dobson. Der Einkaufsmanagerindex sank zum Juli um 1,1 auf 50,7 Punkte, blieb aber noch oberhalb der Wachstumsschwelle von 50 Zählern. Allerdings fiel das Barometer auf den tiefsten Stand seit Juli 2013. Der Industriesektor der Eurozone hat weiter an Triebkraft verloren“, sagte Dobson. Während es in Irland so kräftig nach oben ging wie seit Ende 1999 nicht mehr, hinkt Frankreich seinen Euro-Partnern deutlich hinterher. Die dortige Industrie musste die stärksten Einbußen seit Mai 2013 hinnehmen.

Größte Volkswirtschaften 2013 - 2028

Rang 10

2013
Kanada
1,8 Billionen Dollar
2028
Kanada
3,7 Billionen Dollar
Quelle: CEBR. Angaben beziehen sich auf das geschätzte Bruttoinlandsprodukt

Rang 9

2013
Italien
2,1 Billionen Dollar
2028
Mexiko
3,7 Billionen Dollar

Rang 8

2013
Russland
2,1 Billionen Dollar
2028
Russland
4,1 Billionen Dollar

Rang 7

2013
Brasilien
2,2 Billionen Dollar
2028
Großbritannien
4,3 Billionen Dollar

Rang 6

2013
Großbritannien
2,65 Billionen Dollar
2028
Deutschland
4,3 Billionen Dollar

Rang 5

2013
Frankreich
2,7 Billionen Dollar
2028
Brasilien
5,1 Billionen Dollar

Rang 4

2013
Deutschland
3,6 Billionen Dollar
2028
Japan
6,4 Billionen Dollar

Rang 3

2013
Japan
5 Billionen Dollar
2028
Indien
6,6 Billionen Dollar

Rang 2

2013
China
8,9 Billionen Dollar
2028
USA
32,2 Billionen Dollar

Rang 1

2013
USA
16,7 Billionen Dollar
2028
China
33,5 Billionen Dollar

Dass auch der Industriemotor Deutschland an Drehmoment verloren hat und auch Spanien und die Niederlande einen Dynamikverlust erlitten haben, ist ebenfalls alles andere als ermutigend“, fügte Dobson hinzu. Die konjunkturelle Aufholjagd im Euro-Raum ist zuletzt zum Stillstand gekommen. Wachsende Unsicherheit etwa wegen der Ukraine-Krise sorgte dafür, dass die Wirtschaft im zweiten Quartal nur stagnierte.

Von

rtr

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