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26.03.2017

16:39 Uhr

Marktöffnung

China will sich stärker für Investitionen öffnen

China wird seine Wirtschaft nach Worten von Zentralbankchef Zhou Xiochuan weiter für ausländische Investoren öffnen. Im Gegenzug erwartet der Zentralbankchef aber eine fairere Behandlung in anderen Ländern.

Zentralbankchef Zhou Xiochuan will China weiter für ausländische Investoren öffnen. Reuters, Sascha Rheker

Zhou Xiaochuan

Zentralbankchef Zhou Xiochuan will China weiter für ausländische Investoren öffnen.

BoaoChina werde seine Wirtschaft weiter für ausländische Investoren öffnen, gab Zentralbankchef Zhou Xiochuan am Sonntag bekannt. Im Gegenzug erwartet Zhou aber eine fairere Behandlung in anderen Ländern. Als Beispiele für die Marktöffnung nannte Zhou bei einem Wirtschaftsforum in Boao Banken, Versicherungen, Investmentbanking, den Wertpapierhandel und das Zahlungsgeschäft. Die chinesische Regierung führt zurzeit Gespräche über Handels- und Investitionsabkommen mit Japan und der EU. Zhou sagte, man warte darauf, welche Haltung die neue US-Regierung unter Präsident Donald Trump bei dem Thema einnehmen werde.

China: Schulden unter Kontrolle?

China

Schulden unter Kontrolle?

Liu Wei, stellvertretender Finanzminister Chinas, sagte, dass die Regierung die Schuldenrisiken „sehr unter Kontrolle“ habe. Chinas Etatplan sieht für dieses Jahr ein Defizit von insgesamt 2,38 Billionen Yuan vor.

Der Notenbankchef erwartet nach eigenen Worten, dass mehr Staaten die Zügel in der Haushaltspolitik anziehen würden, weil die Zeit niedriger Zinsen zu Ende gehe. Die chinesische Führung hatte zuletzt betont, dass ihr Strukturreformen wichtiger als schnelles Wirtschaftswachstum sind. Die Zentralbank hatte seit Januar mehrfach die kurzfristigen Zinsen erhöht, um Preisblasen entgegenzuwirken.

Von

rtr

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