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02.01.2015

10:39 Uhr

Mehr Aufträge, höhere Produktion

Deutsche Industrie wächst wieder

Die Geschäfte in der deutschen Industrie laufen wieder rund. Die Aufträge und die Produktion legen zu – und auch die Einstellungsrate. In der Euro-Zone kommt die Industrie dagegen insgesamt nicht vom Fleck.

Die deutsche Industrie hat im Dezember wieder zugelegt. Der Einkaufsmanagerindex stieg auf 51,2 Punkte und zeigt damit Wachstum an. dpa

Die deutsche Industrie hat im Dezember wieder zugelegt. Der Einkaufsmanagerindex stieg auf 51,2 Punkte und zeigt damit Wachstum an.

BerlinVersöhnliches Jahresende für die deutsche Industrie: Im Dezember liefen die Geschäfte wieder besser und die Firmen schafften die Rückkehr in die Wachstumszone. Aufträge und Produktion legten zu und die Betriebe setzten ihren Jobaufbau mit der zweithöchsten Einstellungsrate seit fast drei Jahren fort, wie am Freitag aus einer Markit-Umfrage unter rund 500 Unternehmen hervorgeht. Der Einkaufsmanagerindex stieg auf 51,2 Punkte, nach 49,5 Zählern im November. Das Barometer signalisiert ab 50 Punkten Wachstum.

Markit-Ökonom Oliver Kolodseike betonte aber, es sei noch zu früh, „als dass man sagen könnte, ob der Industriesektor sich wieder auf die Überholspur begeben hat oder der Schub nur von kurzer Dauer sein wird“.

Das sind die wichtigsten Handelspartner Deutschlands

Platz 10 – Russland

Export von Waren im Wert von: 35,8 Milliarden Euro

Platz 9 – Belgien

Export von Waren im Wert von: 42,44 Milliarden Euro

Platz 8 – Polen

Export von Waren im Wert von: 42,47 Milliarden Euro

Platz 7 – Italien

Export von Waren im Wert von: 53,25 Milliarden Euro

Platz 6 – Österreich

Export von Waren im Wert von: 56,28 Milliarden Euro

Platz 5 – China

Export von Waren im Wert von: 66,91 Milliarden Euro

Platz 4 – Niederlande

Export von Waren im Wert von: 70,97 Milliarden Euro

Platz 3 – Großbritannien

Export von Waren im Wert von: 75,49 Milliarden Euro

Platz 2 – USA

Export von Waren im Wert von: 89,35Milliarden Euro

Platz 1 – Frankreich

Export von Waren im Wert von: 99,98 Milliarden Euro

alle Angaben für 2013, Quelle: Statista

Die Industrie in der Euro-Zone kommt zum Jahreswechsel nur in Trippelschritten voran. Im Dezember blieben Produktion, Aufträge und Beschäftigung weitgehend unverändert zum Vormonat, wie am Freitag aus einer Markit-Umfrage unter rund 3000 Unternehmen hervorgeht. Der Einkaufsmanagerindex stieg leicht um 0,5 auf 50,6 Punkte.

„Die Industrie der Euro-Zone durchlebte erneut eine weitgehende Stagnation“, sagte Markit-Chefökonom Chris Williamson. Dies deute darauf hin, dass die Wirtschaft in der Euro-Zone im vierten Quartal nur um rund 0,1 Prozent gewachsen sei. Allerdings dürfte der gesunkene Ölpreis die Kosten der Industrie künftig entlasten und die Verbraucher dazu animieren, mehr Geld auszugeben.

Von

rtr

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