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20.06.2011

03:58 Uhr

Nach dem Tsunami

Japans Exportmacht schwindet

Die japanische Wirtschaft hat im Mai weniger ausgeführt als im Vorjahr, den Abwärtstrend aber immerhin verlangsamt. Nach dem Beben und der verheerenden Flutwelle nehmen viele Unternehmen die Produktion wieder auf.

Toyota-Autos warten auf ihren Export. Quelle: dpa

Toyota-Autos warten auf ihren Export.

TokioDie drittgrößte Volkswirtschaft der Welt exportierte im vergangenen Monat 10,3 Prozent weniger Waren, wie das Finanzministerium am Montag mitteilte. Am Markt war ein Rückgang der Exporte um 8,4 Prozent erwartet worden.

Im April hatten sie um 12,5 Prozent nachgegeben. Die Importe legten dagegen um 12,3 Prozent zu, Experten hatten mit 11,6 Prozent gerechnet. Die Handelsbilanz weist für Mai ein Minus von 10,7 Milliarden Dollar aus. Nach dem Erdbeben und dem Tsunami im März sind viele Unternehmen dabei, ihre Warenströme wieder zu organisieren und die Produktion anzufahren.

Die Ausfuhren nach Asien, die mehr als die Hälfte der gesamten Exporte Japans ausmachen, fielen im Mai um 8,7 Prozent zum Vorjahr. Lieferungen an China, Japans größter Handelspartner, gingen um 8,1 Prozent zurück.

Von

rtr

Kommentare (1)

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Account gelöscht!

20.06.2011, 06:23 Uhr

ja und, das Leben geht auch ohne Export weiter.

Frage mich sowieso, wieso die Japaner überhaupt noch morgens aufstehen. Die Verschuldung liegt bei ca 220% des BIP, die Notenpresse läuft schon seit 20 Jahren bei 0% Leitverzinsung....einfach nur lächerlich, wer da noch arbeiten geht. Kann nur mit Dummheit beschrieben werden, der mit Nationalstolz übertüncht wird.

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