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20.04.2015

12:18 Uhr

Neue Finanzspritze

Venezuela erhält weitere Milliarden aus China

Die Volksrepublik China stellt weitere fünf Milliarden Dollar für das krisengebeutelte Venezuela. Vor allem der Ölpreis macht dem südamerikanischen Staat zu schaffen. Die Inflation stieg zudem auf fast 70 Prozent.

Von seiner China-Reise im Januar brachte Maduro bereits Investitionszusagen von mehr als 20 Milliarden Dollar mit nach Hause. Reuters

Venezuelas Präsident Nicolas Maduro mit dem chinesischen Präsident Xi Jinping

Von seiner China-Reise im Januar brachte Maduro bereits Investitionszusagen von mehr als 20 Milliarden Dollar mit nach Hause.

CaracasDas von einer Wirtschaftskrise gebeutelte Venezuela hat von China eine Finanzspritze in Milliardenhöhe erhalten. Sein Land habe fünf weitere Milliarden Dollar (4,62 Milliarden Euro) von China zur Finanzierung von Entwicklung bekommen, sagte Präsident Nicolás Maduro am Sonntag in einer Rundfunkansprache.

Nähere Angaben zu dem Kredit machte er nicht. Maduro hatte von einer China-Reise im Januar Investitionszusagen von mehr als 20 Milliarden Dollar mit nach Hause gebracht. Ob die nun gewährte Summe Teil davon ist, blieb zunächst unklar.

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Eine Inflationsrate von 64 Prozent, ein schrumpfendes BIP und jede Menge Schulden: Venezuela steuert auf den Bankrott zu. Für die Rezession in dem Land ist nicht nur der Ölpreis verantwortlich.

Venezuela kämpft derzeit gegen eine Wirtschaftskrise. Um die Planwirtschaft in Gang zu halten, ist das südamerikanische Land auf Einnahmen aus seinen Ölverkäufen extrem angewiesen. Der Ölpreis ist jedoch in den vergangenen Monaten sehr stark gesunken.

In Venezuela trieb die Wirtschaftskrise die Inflation auf 68,5 Prozent. Viele Güter des täglichen Bedarfs sind knapp. China ist der größte Investor Venezuelas und der zweitgrößte Abnehmer von Öl aus dem Land. Es zählt seit dem Amtsantritt von Maduros Vorgänger Hugo Chávez im Jahr 1999 zu den Verbündeten Venezuelas.

Von

afp

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