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26.02.2015

08:08 Uhr

Neue Jobs

Wirtschaft will 200.000 neue Stellen schaffen

200.000 neue Stellen soll es 2015 geben. Das ist das Ergebnis einer Umfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK). Die neuen Jobs entstehen insbesondere im Gesundheitsbereich und in der Industrie.

Martin Wansleben, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK): Die deutsche Wirtschaft will 2015 insgesamt 200.000 neue Stellen schaffen. dpa

Konjunkturumfrage DIHK

Martin Wansleben, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK): Die deutsche Wirtschaft will 2015 insgesamt 200.000 neue Stellen schaffen.

BerlinIn deutschen Unternehmen sollen in diesem Jahr rund 200.000 neue Jobs entstehen. Das berichtet die „Bild-Zeitung“ (Donnerstag) unter Berufung auf eine Umfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK). „Beim Beschäftigungsaufbau überrascht 2015 vor allem die Industrie positiv“, sagte DIHK-Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben. Allein dort sollen 40.000 neue Arbeitsplätze geschaffen werden. „Damit steigt der Industrieanteil hierzulande sogar wieder - im Gegensatz zu vielen anderen Ländern.“

Weitere 50.000 Stellen sollen im Gesundheitsbereich entstehen. Rund 25 000 neue Jobs wollen Unternehmen im Handel und im Gastgewerbe schaffen. Auch die IT-Branche und der Bau benötigen zusätzliche Arbeitskräfte, dort sollen jeweils 15.000 Stellen entstehen. Insgesamt fällt das Stellenplus aber kleiner aus als in den Vorjahren. „Die Unternehmen agieren angesichts globaler Krisen, Euroschwäche und Mindestlohn vorsichtig“, sagte Wansleben.

Von

dpa

Kommentare (1)

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Herr Peter Noack

26.02.2015, 09:56 Uhr

So schnell wechselt der DIHK seine Meinung. Kaum ein Monat ist es her, dass der selbe DIHK einen Verlust von hunderttausenden Arbeitsplätzen durch den Mindestlohn beklagte. Besonders der Dienstleistungsbereich und die Gastronomie sollte betroffen sein. Heute sollen allein in der Gastronomie 25.000 neue Arbeitsplätze entstehen. Wie viele Arbeitsplätze im Gesundheitswesen werden wohl im Zuständigkeitsbereich des DIHK zusätzlich entstehen oder meint er das gesamte Gesundheitswesen, also auch den Bereich der staatlichen Kliniken und Altenheime usw.?
Destatis meldet heute 400.000 mehr Beschäftigte als im Januar 2014. Der Februar ist Samstag vorbei. Werden nun wenigstens im März weniger Beschäftigte als im Vorjahr gezählt? Natürlich nicht, weil die Frühjahrsbelebung einsetzt in den Tätigkeiten unter freiem Himmel. Das sind ca. 500.000. Man darf also mit fug und recht erwarten, dass auch 2015 ca. 400.000 mehr Beschäftigte als 2014 ermittelt werden. Das könnten dann auch 500.000 mehr Sozialversicherungspflichtige sein, ohne Mindestlohn. Wie lange wird der DIHK noch brauchen, bis er das anerkennt?
Da werden wohl 12 Monate vergehen, oder? Und nächstes Jahr das selbe Spiel von vorne?

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