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03.02.2011

17:00 Uhr

Neue Konjunkturzahlen

US-Wirtschaft erholt sich zunehmend

Positive Konjunkturdaten aus den USA nähren die Hoffnung auf eine weitere Erholung der weltgrößten Volkswirtschaft. Die Produktivität der US-Unternehmen wuchs im vierten Quartal um 2,6 Prozent, zudem sank die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe.

HB WASHINGTON. Die Produktivität der US-Wirtschaft ist im vierten Quartal 2010 stärker als erwartet gestiegen. Zugleich sanken die Lohnstückkosten überraschend deutlich. Wie das Arbeitsministerium am Donnerstag in Washington nach vorläufigen Berechnungen mitteilte, legte die Produktivität der Unternehmen auf das Jahr hochgerechnet um 2,6 Prozent nach plus 2,4 Prozent im Vorquartal zu. Analysten hatten im Schnitt einen Anstieg der Produktion je Arbeitsstunde von 2,0 Prozent erwartet.

Die Lohnkosten je produzierter Einheit (Lohnstückkosten) - ein Maßstab für den Einfluss der Löhne auf die Inflationsentwicklung - sanken um 0,6 Prozent nach einem Minus von 0,1 Prozent im Vorquartal. Von Reuters befragte Experten hatten hier mit einem Anstieg um 0,3 Prozent gerechnet.

In den USA haben sich überdies zuletzt weniger Menschen als erwartet arbeitslos gemeldet. In der Woche zum 29. Januar sank die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe um 42 000 auf saisonbereinigt 415 000. Volkswirte hatten im Schnitt mit 420 000 Erstanträgen gerechnet. Die unüblich hohe Zahl von 457 000 aus der Vorwoche war auf das harte Winterwetter in großen Teilen der USA zurückzuführen. Analysten bezeichneten die aktuelle Entwicklung erfreulich. Ein noch deutlicherer Hinweis auf eine nachhaltige Erholung der US-Konjunktur würde sich aber ergeben, wenn die Zahl dauerhaft unter 400 000 liegen würde, hieß es.

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