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30.04.2014

07:03 Uhr

Neue Zahlen

China überholt USA als stärkste Wirtschaftsmacht

Noch in diesem Jahr könnte China zur stärksten Wirtschaftsmacht der Welt aufsteigen. Das geht aus Zahlen der Weltbank hervor. Ökonomen hatten dies erst für 2019 erwartet. Grund dafür ist eine Anpassung der Statistik.

Chinesische Banknoten: Das International Comparision Program der Weltbank geht von einer höheren Kaufkraft des chinesischen Geldes aus. Dadurch überholt die chinesische Volkswirtschaft die amerikanische schneller. AFP

Chinesische Banknoten: Das International Comparision Program der Weltbank geht von einer höheren Kaufkraft des chinesischen Geldes aus. Dadurch überholt die chinesische Volkswirtschaft die amerikanische schneller.

China könnte noch in diesem Jahr die USA als stärkste Wirtschaftsmacht der Welt ablösen. Das geht aus aktuellen Zahlen des International Comparision Program der Weltbank hervor. Sie geben Aufschluss darüber, wieviel sich mit dem Geld in verschiedenen Ländern kaufen lässt. Bislang hatten Ökonomen damit gerechnet, dass China erst 2019 die USA überholen würde.

Grund für die schneller Wachablösung ist eine Anpassung der Statistik. Das International Comparision Program gewichtet die Kaufkraft in den Schwellenländern stärker. Auch Indien kommt danach auf den dritten Platz und schiebt sich vor Japan. In den vergangenen zehn Jahren hat China stark aufgeholt. Noch 2005 lag die chinesische Wirtschaftsleistung nach den Daten aus dem International Comparision Program nur bei 43 Prozent des Niveaus der USA. 2011 lag Chinas Wirtschaftsleistung bei 87 Prozent des Niveaus in den USA.

Die deutsch-chinesischen Wirtschaftsbeziehungen

Handelsvolumen

China ist der nach Frankreich und den Niederlanden der größte Handelspartner Deutschlands. 2013 wurden Waren im Wert von mehr als 140 Milliarden Euro ausgetauscht. Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) geht davon aus, dass China in etwa zehn Jahren zum Handelspartner Nummer eins aufsteigen wird.

Exporte

Die Exporte nach China summierten sich 2013 auf rund 67 Milliarden Euro. Exportschlager sind Maschinen, Fahrzeuge und chemische Produkte. Für Unternehmen wie Audi ist China bereits der wichtigste Absatzmarkt.

Importe

Die Chinesen schickten 2013 Waren im Wert von gut 73 Milliarden Euro hierher und damit etwa viermal so viel wie 2000. Vor allem Computer, Handys und Elektronik liefert der Exportweltmeister nach Deutschland. Weitere Verkaufsschlager sind Bekleidung und elektrische Ausrüstungen.

Investitionen

Mehr als 26,5 Milliarden Euro haben deutsche Unternehmen bislang in China investiert. Etwa 4000 Firmen sind dort aktiv. Allein 2012 stiegen die deutschen Investitionen in der Volksrepublik um 28,5 Prozent auf 1,45 Milliarden Dollar. Umgekehrt zieht es immer mehr Chinesen nach Deutschland. 98 Unternehmen siedelten sich 2012 hierzulande neu an - China ist damit Auslandsinvestor Nummer drei, nach den USA und der Schweiz. 2000 Unternehmen sind inzwischen hier ansässig.

Die Kaufkraftparität soll den Wert des Geldes in verschiedenen Ländern vergleichbar machen. Ohne Bereinigung für die unterschiedliche Kaufkraft liegen die USA mit einer Wirtschaftsleistung von 16,2 Billionen Dollar im Jahr 2012 noch deutlich vor China mit 8,2 Billionen US-Dollar.


Kommentare (2)

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Account gelöscht!

30.04.2014, 09:18 Uhr

Zitat : China überholt USA als stärkste Wirtschaftsmacht

- Und dann sind die Amis auch nicht mehr die größte Militärmacht.

Der Stern der Amis sinkt. Nun versuchen sie mit Hetze und Konfliktprovokationen dagegen zu steuern.

Wird ihnen aber nichts mehr nützen !

Das UdSSR Plagiat EU ist zu schwach, um denen zur Seite zu stehen.

Die EUtopia hat sich mit integration der Ostblockstaaten eindeutig übernommen und wird mittelfristig auch zusammenbrechen.

Und der europäische Steuerzahler wird die Rechnung für diesen Dilettantismus bezahlen müßen !

.

Account gelöscht!

05.05.2014, 20:07 Uhr

Groesser koennte der Gegensatz zwischen China und die EU nicht sein.China baut planmaessig+kontinuierlich seinen Handel aus,die EU ist dauernd in Konflikten+Kriegen verwickelt die seine Wirtschaft abwuergen und mio von Opfern verursachen mit vielen Menschenrechtsverletzungen.China floriert mit seinem Handel,und der Aufbruch in Afrika ist groessenteils den Chinesen zu verdanken.Die EU wird ueberall als Kriegstreiber gesehen die in Auftrag von USA ueberall Tot+Verwuestung bringen,in NahOst schon 20 mio Opfer und als Reaktion sind schon 1,5 mio Christen unter schlimmen Umstaenden verjagt.Aus diesem Grund ist es nicht verwunderlich dass die anti-europaeischen Parteien gewinnen nach soviel Missgeschick aus Bruessel.Kriege,Krisen,schlechtes Ansehen der EU i/d Welt,das hemmungslose Ausspionieren von EU-Buergern,das Stuermen der EU-Grenzen von Fluechtlingen deren Existenz von den EU-Kriegen vernichtet wurde,EU-Politiker die Revolution auf UkraineMaidanplatz schueren,alles ist von Bruessel gekommen.Also muss da etwas gruendlich geaendert werden.Anti-EU-Stimmen sind nicht unbedingt anti-europaeisch sondern Proteststimmen gegen die gefuehrte Politik der letzten 20 Jahre und mit der jetzigen PolitikerGeneration in Bruessel laesst sich das nicht aendern

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