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15.10.2014

08:38 Uhr

Neuer Reichtum

Private Vermögen steigen um 40 Prozent

Weltweit wird es in fünf Jahren 18 Millionen mehr Millionäre geben. Die privaten Vermögen steigen um 40 Prozent, so das Ergebnis einer Studie. Vor allem in den Schwellenländern wird neuer Reichtum entstehen.

Besonders China trägt zu dem neu entstehenden Reichtum in den Schwellenländern bei: Die Zahl der Millionäre wird sich hier fast verdoppeln. dpa

Besonders China trägt zu dem neu entstehenden Reichtum in den Schwellenländern bei: Die Zahl der Millionäre wird sich hier fast verdoppeln.

Weltweit werden die privaten Vermögen 2019 bei 369 Billionen Dollar liegen. Dies entspricht einem Anstieg von 40 Prozent, wie aus einer Studie der Credit Suisse Group AG hervorgeht. Mehr als ein Viertel des Zuwachses soll dabei auf die Schwellenländer entfallen.

Weltweit dürften der Reichtum bis dahin um sieben Prozent pro Jahr wachsen, was die Zahl der Millionäre auf Dollar-Basis von 35 Millionen auf 53 Millionen in fünf Jahren klettern lässt, heißt es in der am Dienstag veröffentlichten Studie.

Asien und besonders China werden danach am stärksten zu dem neu entstehenden Reichtum in den Schwellenländern beitragen. So werde sich die Zahl der Millionäre in China fast verdoppeln und in Ländern wie Indien, Indonesien und Mexiko um mehr als 50 Prozent klettern.

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Schwankender Export, schwächelnde Inlandsnachfrage: Die chinesische Wirtschaft muss in diesem Jahr zunehmende Belastung hinnehmen. Im September kann es dennoch Ein- und Ausfuhren steigern und die Erwartungen übertreffen.

Damit scheinen sich die Schwellenländer von der Zäsur im Jahr 2008 zu erholen. Ihr Anteil war wegen eines Rückgangs des Wirtschaftswachstums und der besseren Entwicklung der Aktienmärkte der Industrieländer gesunken. An der Spitze werden wohl die USA bleiben, mit 114,5 Billionen Dollar im Jahr 2019, während China Japan auf den dritten Platz verweisen dürfte.

Auch sonst ist die weltgrößte Volkswirtschaft führend: Fast die Hälfte der Superreichen, also Personen mit mindestens 50 Mio. Dollar Vermögen nach Credit- Suisse-Definition, kommen aus den USA. Von Mitte 2013 bis Mitte 2014 sind in den USA insgesamt 9500 Personen neu in den erlauchten Kreis aufgestiegen. Weltweit zählt Credit Suisse 128.000 superreiche Familien.

Kommentare (1)

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Herr Helmut Paulsen

15.10.2014, 10:53 Uhr

Das ist das Gelddrucken mittels Quantitative Easying (FED) und EZB-Anleihekäufe - das an die Aktienmärkte zurück floss und die Welt-Geld-ELite (Goldman Sachs, Buffet, Gates, Zuckerberg, Bloomberg, Soros, und und und) NOCH REICHER GEMACHT HAT. Und die stecken das Geld in ihre Propaganda-Stiftungen (Foundations, NGO's).

Dadurch zementieren sie quasi ihre Welt-Macht.

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