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18.01.2012

05:11 Uhr

"Occupy"-Demonstranten

Rauchbombe vor dem Weißen Haus

Nachdem "Occupy"-Demonstranten eine Rauchbombe in den Garten des Weißen Hauses  geworfen haben, wurde Obamas Amtssitz geschlossen. Bei der Protestkundgebung kam es zu vier Festnahmen.

"Occupy"-Demonstranten in Washington DC im November 2011. Reuters

"Occupy"-Demonstranten in Washington DC im November 2011.

WashingtonDemonstranten der so genannten Occupy-Bewegung haben am Dienstag offenbar eine Rauchbombe in den Garten des Weißen Hauses in Washington geworfen.

Der Vorfall ereignete sich zu einem Zeitpunkt, als Präsident Barack Obama und seine Frau Michelle nicht im Weißen Haus waren, wie der US-Geheimdienst mitteilte. Sie feierten gerade in einem nahegelegenen Haus den 48. Geburtstag der First Lady.

Nach dem Vorfall am Weißen Haus wurde niemand festgenommen. Es gab jedoch laut Angaben der Polizei vier Festnahmen, als die Occupy-Demonstranten am Kapitol die Abgeordneten auf ihre Anliegen aufmerksam machen wollten.

Ein Demonstrant habe Polizisten angegriffen, drei weitere hätten Absperrungen überschritten, hieß es zur Begründung. Ausgehend von der Bewegung "Occupy Wall Street" ("Besetzt die Wall Street") in New York hatten sich ähnliche Proteste seit Mitte September auf zahlreiche Städte in den USA und auf andere Länder ausgedehnt. Die Aktivisten prangern die Macht der internationalen Finanzmärkte und soziale Ungerechtigkeiten an.

Von

afp

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