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15.09.2014

11:44 Uhr

OECD

Konjunktur in EU und USA hängt durch

Die OECD hat ihre Konjunkturprognosen für die Euro-Zone und den USA gesenkt. Auch gegenüber der Lage in Deutschland zeigt sich die Industrie-Staatengruppe skeptischer, an die EZB hat die Gruppe hohe Erwartungen.

Die OECD blickt skeptisch auf die Konjunktur in Deutschland, der Euro-Zone und in den USA. dpa

Die OECD blickt skeptisch auf die Konjunktur in Deutschland, der Euro-Zone und in den USA.

Berlin/ParisDie Industrie-Staatengruppe OECD blickt deutlich skeptischer auf die Konjunktur in Deutschland, der Euro-Zone und in den USA. Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung sieht vor allem für die Währungsunion das Risiko einer anhaltenden Stagnation, falls die Nachfrage nicht angekurbelt werde. Die Europäische Zentralbank sollte daher die Konjunktur im Euro-Raum noch stärker anschieben, forderte die OECD am Montag in ihrem aktualisierten Konjunkturbericht. Die EZB müsse weitere Maßnahmen jenseits des niedrigen Leitzinses einleiten („Quantitative Lockerung“), zu denen etwa der Kauf von Wertpapieren im großen Stil gehören könnte.

Größte Volkswirtschaften 2013 - 2028

Rang 10

2013
Kanada
1,8 Billionen Dollar
2028
Kanada
3,7 Billionen Dollar
Quelle: CEBR. Angaben beziehen sich auf das geschätzte Bruttoinlandsprodukt

Rang 9

2013
Italien
2,1 Billionen Dollar
2028
Mexiko
3,7 Billionen Dollar

Rang 8

2013
Russland
2,1 Billionen Dollar
2028
Russland
4,1 Billionen Dollar

Rang 7

2013
Brasilien
2,2 Billionen Dollar
2028
Großbritannien
4,3 Billionen Dollar

Rang 6

2013
Großbritannien
2,65 Billionen Dollar
2028
Deutschland
4,3 Billionen Dollar

Rang 5

2013
Frankreich
2,7 Billionen Dollar
2028
Brasilien
5,1 Billionen Dollar

Rang 4

2013
Deutschland
3,6 Billionen Dollar
2028
Japan
6,4 Billionen Dollar

Rang 3

2013
Japan
5 Billionen Dollar
2028
Indien
6,6 Billionen Dollar

Rang 2

2013
China
8,9 Billionen Dollar
2028
USA
32,2 Billionen Dollar

Rang 1

2013
USA
16,7 Billionen Dollar
2028
China
33,5 Billionen Dollar

Die deutsche Wirtschaft werde 2014 und 2015 nur noch um 1,5 Prozent zulegen. Bisher hatte die OECD einen Anstieg des (arbeitstäglich bereinigten) Bruttoinlandsproduktes von 1,9 Prozent in diesem Jahr und von 2,1 Prozent im nächsten Jahr veranschlagt. Für die Euro-Zone sagen die Experten nur noch ein Anziehen der Konjunktur von 0,8 (bislang 1,2) Prozent voraus. Im nächsten Jahr dürfte es mit 1,1 (bisher 1,7) Prozent wieder etwas stärker bergauf gehen. Für die US-Wirtschaft senkte die OECD ihre Wachstumsprognose für dieses Jahr auf 2,1 von 2,6 Prozent und für 2015 auf 3,1 von 3,5 Prozent.

Von

rtr

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