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19.01.2015

15:35 Uhr

OECD-Studie zu Arbeitslosigkeit

Krisenzeiten nützen erfahrenen Arbeitnehmern

In der Krise setzen Arbeitgeber auf Erfahrung: Einer der Schlüsse, den die OECD aus einer aktuellen Studie zum Arbeitsmarkt zieht. Demnach sieht es für junge Arbeitnehmer in Europa schlechter aus – außer in Deutschland.

Weg in die Arbeitslosigkeit: Während die Jugend in Europa leidet, sind wieder erfahrene Kräfte gefragt. dpa

Weg in die Arbeitslosigkeit: Während die Jugend in Europa leidet, sind wieder erfahrene Kräfte gefragt.

LondonDie unsichere Wirtschaftslage und die Erhöhung des Rentenalters in vielen Ländern benachteiligen einer OECD-Studie zufolge vor allem jüngere Arbeitnehmer. Unabhängig vom Bildungsstand ist die Arbeitslosenquote unter 25- bis 34-Jährigen höher als bei den 55- bis 64-Jährigen, wie Zahlen der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) zeigen. In Krisenzeiten setzten Arbeitgeber eher auf erfahrene Arbeitskräfte, hieß es in der am Montag in London vorgestellten Studie. Zudem verlangsame die Erhöhung des Rentenalters in der Tendenz die Rotation auf dem Arbeitsmarkt. Verglichen wurden Zahlen aus den 34 OECD-Mitgliedsländern und zehn Partnerländern.

Besonders deutlich ist der Unterschied bei Arbeitnehmern, die kein Abitur oder vergleichbare Abschlüsse haben. Im Schnitt sind in dieser Gruppe 10 Prozent der älteren ohne Job, aber 21 Prozent der jüngeren. Menschen mit höherem Bildungsabschluss, etwa einem Studium, haben generell ein geringeres Risiko, keinen Arbeitsplatz zu finden. Auch der Unterschied zwischen den Generationen ist in dieser Gruppe kleiner: Bei 25- bis 34-Jährigen liegt die Arbeitslosenquote bei 8 Prozent, bei den 55- bis 64-Jährigen sogar nur bei 4 Prozent.

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Die Wirtschaftskrise vor allem in Spanien treibt tausende junge Menschen nach Deutschland. Die Bundesregierung fördert die Ausbildung der Betroffenen hierzulande mit hunderten Millionen Euro.

Ein besonderes Lob für Deutschland gab es mit Blick auf die Altersgruppe der 20- bis 24-Jährigen. Während im Jahr 2005 noch 18 Prozent der jungen Menschen in diesem Alter weder arbeiteten noch studierten oder an anderen Bildungsprogrammen teilnahmen, waren es 2013 nur noch 10 Prozent - während der Durchschnitt in den untersuchten Ländern mit 18 Prozent konstant blieb.

Hinter Luxemburg (8 Prozent) und Island (9 Prozent) liegt die Bundesrepublik damit auf Platz drei unter den OECD-Ländern und ihren Partnern, gemeinsam mit der Schweiz und den Niederlanden. In Griechenland, Italien, Spanien und der Türkei waren dagegen mehr als 30 Prozent der 20- bis 24-Jährigen weder in einem Arbeitsverhältnis noch in der Ausbildung.

Von

dpa

Kommentare (1)

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Account gelöscht!

19.01.2015, 18:04 Uhr

Krisenzeiten nützen erfahrenen Arbeitnehmern

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Die Hohe Anzahl an gebildete Junge Europäer...

etwa in Südländer Europas als auch in den Balkan Staaten...

zeigt wie perspektivlos...

Millionen von Europäer in Europa sind !!!

Das einzigste was in Europa steigt ist die

EU-Arbeitslosigkeit und die EU-Obdachlosigkeit...

dann aber falsche Schlagzeiten verbreiten ???

Ab 40 bekommt man in Deutschland nur noch einen Arbeitsplatz

( wenn überhaupt ) dann nur noch als leiharbeiter.

So beklagt sich Deutschland über fehlende Fachkräfte...

und gleichzeitig arbeiten Millionen deutsche Fachkräfte

Branchenfremd als Leiharbeiter !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!




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