Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

05.04.2006

20:59 Uhr

Ökonom des RWI

Wirtschaftliche Folgen der Vogelgrippe bleiben überschaubar

Wirtschaftsforscher warnen nach dem ersten Vogelgrippefall bei Nutzgeflügel vor überzogenen Befürchtungen. „Das hat keine neue Qualität“, sagte Boris Augurzky, Leiter des Gesundheitsbereichs beim Rheinisch-Westfälischen Institut für Wirtschaftsforschung (RWI), dem Handelsblatt.

BERLIN. Solange es den Behörden gelinge, eine Übertragung von Nutztier zu Nutztier zu verhindern, blieben die Folgen sehr begrenzt. Auch wenn die Geflügelwirtschaft stärker betroffen würde, blieben die Konsequenzen überschaubar.

Die Landwirtschaft insgesamt habe lediglich einen Anteil von einem Prozent am Bruttoinlandsprodukt (BIP). Der Anteil der Geflügelwirtschaft liege wiederum bei 0,05 Prozent des BIP. „Die Effekte wären kaum messbar. Problematisch wären allerdings irrationale Reaktionen. Sie könnten sich durchaus gesamtwirtschaftlich auswirken“, sagte Augurzky. Das wäre etwa der Fall, wenn die Konsumenten schlechthin auf Fleisch verzichten würden oder sich gar die Angst vor einer Ansteckung von Mensch zu Mensch ausbreite.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×