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11.05.2016

14:41 Uhr

Ost-West-Gefälle

Im Westen gibt es mehr Geld als im Osten

Die Tariflöhne in Ost und West sind angeglichen und trotzdem verdienen Arbeitnehmer in Ostdeutschland deutlich weniger als die westdeutschen Kollegen. Der Unterschied kann mehrere hundert Euro betragen.

Zwischen Ost- und Westdeutschland gibt es weiterhin große Unterschiede in Löhnen und Gehältern. In vielen Berufen verdienen Beschäftigte in den neuen Bundesländern bis zu mehreren hundert Euro weniger. dpa

Verdienstunterschiede zwischen Ost und West

Zwischen Ost- und Westdeutschland gibt es weiterhin große Unterschiede in Löhnen und Gehältern. In vielen Berufen verdienen Beschäftigte in den neuen Bundesländern bis zu mehreren hundert Euro weniger.

NürnbergBei Löhne und Gehältern besteht nach jüngsten Daten der Bundesagentur für Arbeit (BA) weiterhin ein teils großes Gefälle zwischen Ost- und Westdeutschland. In vielen Berufen verdienten Beschäftigte in den alten Bundesländern teils bis zu mehreren hundert Euro mehr als ihre Kollegen in ostdeutschen Bundesländern, zeigt ein am Vortag im Internet freigeschalteter Entgelt-Atlas der Nürnberger Bundesbehörde.

So hätten Lageristen in den alten Bundesländern mit einem mittleren Monatsbruttogehalt von 2604 Euro gut 600 Euro mehr auf ihrem Gehaltskonto als Lageristen im Osten. Bei Automechanikern beträgt die Differenz laut BA-Entgelt-Atlas sogar rund 800 Euro, bei Krankenpflegerin und Verkäufern 300 bis 400 Euro.

Die höchsten Verdienste sind im Bundesländer-Vergleich in Baden-Württemberg und Bayern zu erzielen. Schlusslichter im Lohn- und Gehalts-Ranking der Behörde sind meist ostdeutsche Bundesländer, häufig Sachsen-Anhalt und Thüringen.

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Mit einer Arbeitszeit von durchschnittlich 1454 Stunden pro Jahr sind Thüringer die fleißigsten Deutschen – gut 100 Stunden mehr als in Westdeutschland. In NRW und im Saarland sind die Werte am niedrigsten.

Von

dpa

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