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14.09.2011

21:38 Uhr

Pessimistischer Minister

Rösler stellt Wachstumsprognose infrage

Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler stellt sich auf ein abgeschwächtes Wirtschaftswachstum ein. Die Prognose für 2012 müsse womöglich gesenkt werden. Er nennt auch gleich mehrere Gründe für seinen Pessimismus.

Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) spricht im Rahmen der Feier "90 Jahre Deutsch-Italienische Handelskammer" in Mailand. dpa

Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) spricht im Rahmen der Feier "90 Jahre Deutsch-Italienische Handelskammer" in Mailand.

Mailand„Vielleicht kann es sein, dass wir die Zahl für 2012 nach unten korrigieren müssen“, sagte Rösler am Mittwoch auf einer Festveranstaltung der deutsch-italienischen Handelskammer in Mailand. „Trotzdem kann man nächstes Jahr mit einem positiven Wachstum rechnen.“

Bisher geht die Bundesregierung von einem Anstieg der Wirtschaftsleistung von 1,8 Prozent aus nach einem erwarteten Plus von 2,6 Prozent im laufenden Jahr. Zu den Risiken für die deutsche Wirtschaft zählte Rösler die Entwicklung an den Finanzmärkten, die Schuldenkrise in Europa und die konjunkturelle Entwicklung in den USA.

Ihre neue Wachstumsprognose für die kommenden Jahre legt die Bundesregierung Ende Oktober vor.

Von

rtr

Kommentare (9)

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Loser-FDP

14.09.2011, 22:33 Uhr

Ja aber Herr Rösler, kein Wachstum, keine Steuersenkung?! Warum sägen Sie dann an dem Ast, auf dem wir als Exportwirtschaft sitzen? Aber halt, da wäre noch der Marshallplan für Griechenland, dass bringt uns Millardenaufträge! Wie? Geht nicht mehr? Ach so, die Hetze der FDP gegen Griechenland, ja ganz blöde Sache. Na ja, viel Spaß im Untergrund, mit dem Wahl-Ziel 2%+x. Aber keine Angst, Sie haben ausgesorgt, unsere Steuergelder verhindern Ihren sozialen Abstieg.

klapperklaus

14.09.2011, 22:49 Uhr

Glaube keiner Statistik die Du nicht selber gefälscht und keiner Studie die Du nicht selber in Auftrag gegeben hast.

Wichstum_oder_Wachstum

14.09.2011, 22:57 Uhr

Es muß in einer Demokratie erlaubt sein, selbst den heiligen Gral (Wachstum) zu befragen.
Eine Demokratie, die das nicht zulassen kann, kann doch nicht das Papier wert sein, auf dem sie steht.

Machen wir uns doch nichts vor: Demokratie wird kaum je ein vollendetes Projekt sein können, dazu ist sie viel zu demokratisch.

Gleichwohl: kein Demokrat wird vergessen, wer hier die Demokratie an den Pranger zu stellen wünscht!

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