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27.05.2011

14:10 Uhr

Plus von 2,3 Prozent

Inflation schwächt sich leicht ab

Die Inflationsrate ist im Mai gesunken - zum ersten Mal seit neun Monaten. Waren und Dienstleistungen kosteten im Schnitt 2,3 Prozent mehr als ein Jahr zuvor, teilte das Statistische Bundesamt in einer Schätzung mit.

Einkauf im Supermarkt: Die Inflationsrate hat sich im Mai leicht abgeschwächt. Quelle: ap

Einkauf im Supermarkt: Die Inflationsrate hat sich im Mai leicht abgeschwächt.

BerlinIm April waren die Verbraucherpreise noch um 2,4 Prozent und damit so kräftig wie seit zweieinhalb Jahren nicht mehr gestiegen. Trotz des ersten Rückgangs seit August 2010 verharrte die Teuerungsrate aber deutlich über der
Marke von zwei Prozent, bis zu der die Europäische Zentralbank (EZB) von stabilen Preisen spricht. Im Vergleich zum Vormonat blieben die Lebenshaltungskosten unverändert. Während viele Lebensmittel teurer wurden, waren Sprit und Heizöl billiger zu haben.

Vorausgegangen war ein Preisrutsch an den Weltmärkten für Rohstoffe. Auch Reisen wurden nach den Osterferien wie üblich günstiger. Details wollen die Statistiker am 10. Juni veröffentlichen. Die leichte Entspannung bei den Preisen wird Experten zufolge nicht von Dauer sein. „Es kann noch keine Entwarnung an der Inflationsfront gegeben werden, das Thema ist noch lange nicht gegessen“, sagte Postbank-Chefvolkswirt Marco Bargel. „In der zweiten Jahreshälfte dürfte die Inflationsrate an die Drei-Prozent-Marke heranreichen.“

Angesichts des robusten Aufschwungs mit stark sinkender Arbeitslosigkeit falle es den Unternehmen leichter, höhere Kosten auf die Verbraucher abzuwälzen.

Von

rtr

Kommentare (2)

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Curley

30.06.2011, 00:44 Uhr

1.)Inflation von 2,3 Prozent, ha, ha,. Nicht nur die Griechen fälschen Zahlen !!! Jede Regierung tut es und nennt es dann kreative Buchführung. 2,3 Prozent Inflation. In Deutschland erhöhen die Gasanbieter nun ihre Preise um durchschnittlich 10 Prozent. Diesel kostete letzten Sommer noch 1,14 Euro, heute 1,45 Euro.

WTI Rohöl kostete im Jahr 2002 noch 20 Dollar, heute fast 100 Dollar. Und die Inflation steigt jedes Jahr nur um ca. 2 Prozent - sagen die Politiker bzw. deren Institutionen. Der Rohölpreis hat sich somit in 9 Jahren fast verfünffacht. Jetzt kann ja jeder mal nachrechnen. Durch eine hedonische Berechnung der Inflation und einem fragwürdigem Warenkorb kann man die Inflationzahlen sehr schön nach unten drücken. Man muss nur sehr viele Elektronikartikel wie Waschmaschinen, PC, Fernseher etc. in den Warenkorb aufnehmen, dann fällt auch die Inflation nur gering aus. Man kauft ja auch jeden Tag einen neuen PC.
Im Warenkorb ersetzt man teure Artikel durch billige und schon rechnet sich das alles sehr schön.

Steigt z.B. Rindfleisch im Preis stark an argumentiert man seitens der verantwortlcihen Behörden folgende Maßen. Wenn Rindfleisch nun sehr teuer geworden ist, wird der Verbraucher sich darauf einstellen bzw. darauf reagieren.
Er wird, weil er ja sowieso nur ein gerings Einkommen hat und sich das teure Rindfleisch nicht mehr lesiten kann, nun das teure Rindfleisch nicht mehr kaufen sondern dann billigeres Schweinefleisch nachfragen.

Curley

30.06.2011, 00:48 Uhr

2.) Rindfleisch verschwindet aus dem Warenkorb und wird durch billiges Schweinefleisch ersetzt. So nimmt man die teuren Güter aus dem Warenkorb und ersetzt es duch billigere Güter. Bald haben wir dann nur noch Reis, Kartoffeln und Nudeln im Warenkorb. Man rechnet so die Inflation auf 2,3 Prozent herunter. Nun zahlt man dem Arbeitnehmer 2,5 Prozent mehr Lohn und macht ihm weiß er hätte ja nun 0,2 Prozent mehr an Realeinkommen erhalten. Durch dise Berechnungen kann man die Lohnforderungen immer schön niedrig halten.
Liebe Bürger. Ihr werdet von der Politik verarscht oder merkt ihr nicht am eigenen Geldbeutel, dass immer weniger zum Leben bleibt ? Unabhängige Experten berechnen die Inflation in Deutschland zwischen 6-8 Prozent, was wohl auch er Wahrheit entsprechen dürfte. Lohndumping von staatlicher Stelle aus

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