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16.09.2013

13:58 Uhr

Preisentwicklung

Teuerungsrate in der Euro-Zone sinkt

Die Inflation in der Euro Zone sinkt. Trotzdem: Lebensmittel kosten in den 17 Euro-Ländern immer mehr. Der Preis für Nahrung hat sich um über drei Prozent erhöht. Anders sieht es bei Rohstoffen aus.

Euromünzen auf einer Europa-Flagge. Die Inflation in der Euro-Zone ist weiterhin rückläufig. dpa

Euromünzen auf einer Europa-Flagge. Die Inflation in der Euro-Zone ist weiterhin rückläufig.

BrüsselTrotz kräftig steigender Lebensmittelpreise sinkt die Inflation in der Euro-Zone. Waren und Dienstleistungen in den 17 Euro-Ländern verteuerten sich im August um durchschnittlich 1,3 Prozent zum Vorjahresmonat, teilte die Statistikbehörde Eurostat am Montag mit. Im Juli waren es noch 1,6 Prozent. Verantwortlich für den Rückgang sind sinkende Energiepreise. Damit herrschen weiter stabile Preise, die die Europäische Zentralbank (EZB) bei Werten bis knapp unter zwei Prozent gewährleistet sieht.

Größter Preistreiber waren Nahrungsmittel, die sich um 3,2 Prozent verteuerten. Vorausgegangen waren schlechte Ernten, die das regenreiche Frühjahr und der heiße Sommer mit sich brachten. Energie verbilligte sich dagegen um 0,3 Prozent, nachdem beispielsweise die Weltmarktpreise für Öl wegen der schwächeren globalen Konjunktur nachgegeben hatten.

Die EZB sieht auch in naher Zukunft keine größeren Inflationsgefahren. „Der Preisdruck wird mittelfristig gedämpft bleiben“, sagte ihr Präsident Mario Draghi. Für dieses Jahr rechnet die EZB mit einer durchschnittlichen Teuerungsrate von 1,4 Prozent, für 2014 sogar nur von 1,3 Prozent.

Von

rtr

Kommentare (4)

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Rechner

16.09.2013, 14:36 Uhr

O-Ton eurostat
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Waren und Dienstleistungen in den 17 Euro-Ländern verteuerten sich im August um durchschnittlich 1,3 Prozent zum Vorjahresmonat, teilte die Statistikbehörde Eurostat am Montag mit.
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Ein wichtiger Grund dafür ist neben vorsichtigen Geldpolitik der EZB das Ablassen der Kreditblase in den Peripheriestaaten.

Im August betrug die Inflationsrate in

Griechenland: -1,0%
Irland: 0,0%
Italien: 1,2%
Spanien: 1,6% (Steuererhöhungen!)
Portugal: 0,2%

Account gelöscht!

16.09.2013, 16:03 Uhr

Ein Durchschnittswert für die Teuerung (geschickt ausgesuchter Referenzprodukte) für die ganze Zone, ist Irreführung! Denn das Problem der Zone ist ja gerade ihre Heterogenität und dass die Preise (und in Folge Löhne!) z.B. in GR jahrelang schneller gestiegen sind als die Leistungsfähigkeit der Volkswirtschaft. Dies haben schönfärberischer Statistiker, welche scheinbar immer noch im Amt sind, geschickt in Mittelwerten versteckt.

Deshalb: Der "Totale Euro" unserer Finanzanalphabeten in der deutschen Regierung wird untergehen, wie die Kuh in einem See ersäuft, der im Mittel nur 1 Meter tief war. Die einzige Frage ist: welchen Preis der Mann auf der Straße in D und z.B. GR für die Groß-Europa-Alpträume unserer regierenden und ungeniert weiter exzessiv Jetons druckenden Finanzsystem-MARIO-netten zahlen muss (woran er im übrigen nicht unschuldig ist, weil er lieber deren süssen Lügen glaubt, statt sie aus der Regierung zu schmeissen und/oder ihnen den Prozess zu machen).

alles_ist_relativ

16.09.2013, 16:18 Uhr

Hotelpreise:

Florenz um 50 % zugelegt.
In Brüssel und Barcelona um die 20 %.
Berlin zwischen 10 und 15%

Dies im Vergleich zum Vorjahr. Steht im schrillen Kontrast zu ihren Zahlen.

OK in Hintertupfingen mögen sie gefallen sein.

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