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04.01.2011

15:33 Uhr

Privatinsolvenzen

Finanzkrise stürzt immer mehr Amerikaner in die Pleite

Die Wirtschaftskrise in den USA hat eine Pleitewelle bei den Verbrauchern verursacht. Die Zahl der Privatinsolvenzen stieg im vergangenen Jahr um neun Prozent im Vergleich zu 2009 - und es könnte noch schlimmer werden.

Hausverkauf in Queens: Die Finanzkrise hat die US-Verbraucher hart getroffen dpa

Hausverkauf in Queens: Die Finanzkrise hat die US-Verbraucher hart getroffen

HB NEW YORK. Damit beantragten 1,53 Millionen Amerikaner Gläubigerschutz, wie die Wirtschaftsauskunftei American Bankruptcy Institute (ABI) mitteilte. Das war der höchste Stand seit Verschärfung der Insolvenzordnung im Jahr 2005. Damals mussten 2,04 Millionen Haushalte den Gang zum Insolvenzrichter antreten. Im Dezember gerieten 118 146 Privatleute in die Schuldenfalle. Die Lage könnte sich nach Einschätzung des Instituts zunächst noch verschlimmern.

Für 2011 rechnet das Institut mit mehr Privatinsolvenzen. Grund sei die hohe Verschuldung, die stockenden Einkommen und die anhaltend hohe Arbeitslosigkeit, sagte der geschäftsführende Direktnr des ABI, Samuel Gerdano. Die Arbeitslosenquote ist in den USA mit zehn Prozent immer noch sehr hoch. Erst im nächsten Jahr sei mit einem Rückgang bei den Verbraucherinsolvenzen zu rechnen. "Die Verschuldung der Konsumenten sinkt allmählich. Das bedeutet, dass das Risiko für eine Anmeldung einer Privatinsolvenz sinkt", fügte Gerdano hinzu.

Kommentare (1)

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Charly W.

04.01.2011, 23:34 Uhr

Die sind uns immer etwas voraus in Amiland. Kommt hier auch bald. Wer kann geht noch in EM, heute etwas billiger geworden.

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