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10.11.2014

12:15 Uhr

Produktion weiter gesunken

Italiens Industrie weiter im Tal der Tränen

Italiens Industrieproduktion läuft immer noch nicht. Die Produktion ging stärker als erwartet zurück. Die Zahlen sind ein düsterer Vorbote und deuten auf einen erneuten Rückgang des BIP des Landes hin.

Eine italienische Euro-Münze: Italien gehört weiterhin zu den Sorgenkindern der Euro-Zone. dpa

Eine italienische Euro-Münze: Italien gehört weiterhin zu den Sorgenkindern der Euro-Zone.

RomItaliens Industrie kommt nicht aus dem Konjunkturtal heraus. Die Betriebe drosselten ihre Produktion im September um 0,9 Prozent zum Vormonat und damit deutlich stärker als erwartet, wie das Statistikamt Istat am Montag mitteilte. Von Reuters befragte Ökonomen hatten nur mit einem leichten Rückgang um 0,2 Prozent gerechnet, nach einem Anstieg von 0,2 Prozent im August. Im gesamten dritten Quartal stellten die Industriefirmen 1,1 Prozent weniger her als zwischen April und Juni. Dies war das größte Minus in einem Quartal seit Ende 2012.

Der schwache Lauf der Industrie signalisiert zudem, dass die gesamte Wirtschaft zwischen Juli und September wohl erneut geschrumpft ist. Experten rechnen mit einem Rückgang um 0,1 Prozent zum Vorquartal. Die Daten werden Freitag veröffentlicht.

Neben Frankreich gilt Italien derzeit als eines der größten Sorgenkinder in der Euro-Zone. Die drittgrößte Volkswirtschaft des Währungsraum dürfte nach Ansicht der EU-Kommission 2014 das dritte Jahr in Folge schrumpfen - und zwar um 0,4 Prozent. Auch am Jobmarkt sieht es düster aus. Denn die Arbeitslosenquote wird nach Ansicht der Brüsseler Behörde in diesem Jahr den Rekordwert von 12,6 Prozent erreichen und bis 2016 kaum sinken.

Von

rtr

Kommentare (1)

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Frau Helga Trauen

10.11.2014, 13:56 Uhr

Gelddrucken schafft keinen Wohlstand und keine Wettbewerbsfähigkeit. Aber solange jemand da ist, der Rechnungen bezahlt, funktioniert moral hazard. Die deutschen Politiker sind dabei, den gesamten deutschen Wohlstand für ein "politisches Projekt" zu verzocken. Naja, wer die deutsche Geschichte kennt weiß, dass es nie anders war...

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