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02.10.2014

13:13 Uhr

Prognose der Weltbank

Ukrainisches BIP bricht um acht Prozent ein

Die anhaltenden Kämpfe zwischen Armee und Separatisten hinterlassen auch wirtschaftlich ihre Spuren in der Ukraine: Laut Prognosen der Weltbank wird das Bruttoinlandsprodukt in 2014 mit acht Prozent deutlich einbrechen.

Rebellenhochburg Donezk: Nach Granateneinschlägen am Mittwoch folgen am Donnerstag Angriffe auf den Flughafen. ap

Rebellenhochburg Donezk: Nach Granateneinschlägen am Mittwoch folgen am Donnerstag Angriffe auf den Flughafen.

KiewDie Wirtschaftskrise in der Ukraine ist nach Prognose der Weltbank schwerer als bislang angenommen. Das Bruttoinlandsprodukt werde in diesem Jahr voraussichtlich um acht Prozent einbrechen, sagte der Weltbank-Vertreter in der Ukraine, Qimiao Fan, am Donnerstag in Kiew. Bislang war nur von einem Minus von fünf Prozent die Rede.

„Die Unterbrechung der wirtschaftlichen Tätigkeit im Osten führt zu einem stärkeren Rückgang des Bruttoinlandsproduktes“, begründete Fan. In der Ostukraine kämpft die Armee gegen Separatisten, die einen Anschluss an Russland wollen. Erst am Mittwoch waren in der Rebellenhochburg Donezk bei Granateneinschlägen auf einem Schulhof und in einer nahe gelegenen Straße mindestens zehn Menschen getötet worden.

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Von

rtr

Kommentare (1)

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Frau Helga Trauen

02.10.2014, 13:47 Uhr

Nur 8%? Und er Donbas ist auf immer futsch. Da hat die EU sich ja ein schönes Kuckucksei ins Nest legen lassen. Immerhin gilt zu erwarten, daß die EU deshalb kollabiert. Das ist ein Hoffnungsschimmer!
Die Ukrainer tun mir leid, daß sie auf diese dümmlichen westlichen Narrative reingefallen sind. Bei Klitschko habe ich nichts Anderes erwartet - da ist ja berufsbedingt einiges falsch verdrahtet. Und Jaz ist nur ein dummer, ideologieaufgeladener Pinsel, den die CIA hochhält. Das wird nichts...

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