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22.12.2014

10:45 Uhr

Reallöhne

Kaufkraft der Deutschen legt deutlich zu

Die Verbraucherpreise stiegen nur leicht, die Nominallöhne dagegen stärker. Die Kaufkraft der Deutschen stieg daher so stark wie seit Jahren nicht mehr. Wegen des anhaltenden Ölpreisverfalls sinkt die Inflation weiter.

Den Beschäftigten blieb dank nur leicht gestiegener Verbraucherpreise nach Abzug der Inflation deutlich mehr Geld in der Tasche. dpa

Den Beschäftigten blieb dank nur leicht gestiegener Verbraucherpreise nach Abzug der Inflation deutlich mehr Geld in der Tasche.

BerlinEin Mix aus steigenden Löhnen und niedriger Inflation lässt die Kaufkraft der Deutschen so kräftig steigen wie seit über drei Jahren nicht mehr. Die Reallöhne legten von Juli bis September um 1,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zu, wie das Statistische Bundesamt am Montag mitteilte.

Hauptgrund dafür ist die geringe Teuerung: Die Verbraucherpreise erhöhten sich in dieser Zeit mit 0,8 Prozent nur etwa halb so stark wie im Schnitt der vergangenen fünf Jahre, die Nominallöhne mit 2,6 Prozent nur einen Tick stärker. Dadurch blieb den Beschäftigten nach Abzug der Inflation deutlich mehr Geld in der Tasche.

Auch für das Gesamtjahr 2014 zeichnet sich ein deutlicher Reallohnzuwachs ab. Die Löhne legten in den ersten neun Monaten um durchschnittlich 2,7 Prozent zu und damit fast dreimal so stark wie die Verbraucherpreise mit 1,0 Prozent. Wegen stark fallender Ölpreise ist die Inflation am Jahresende noch weiter gesunken und lag zuletzt bei nur noch 0,6 Prozent.

Ein vollzeitbeschäftigter Arbeitnehmer verdiente im dritten Quartal ohne Sonderzahlungen durchschnittlich 3541 Euro brutto im Monat. Die höchsten Verdienste erhielten die Vollzeitbeschäftigten bei Banken und Versicherungen (4723 Euro), im Bereich Information und Kommunikation (4675 Euro) sowie in der Energieversorgung (4601 Euro). Am wenigsten bekamen die Beschäftigten im Gastgewerbe mit 2119 Euro.

Von

rtr

Kommentare (1)

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Herr Chola Mann

22.12.2014, 11:30 Uhr

Da sieht man wieder was für jammerlappen wir Deutschen doch sind. Sogar wenn hier Milch und Honig fließen würden, gebe es wieder genug Zurückgebliebene die meckern weil sie mehr Luxus brauchen und suchen sich Sündenböcke dafür dass sie ihren eigenen fetten Arsch nicht hoch kriegen und deshalb wieder die anderen Schuld sind. Schon lächerlich wenn man sieht, dass so viele Einwanderer ihren Abschluss machen, wo Hirnies die hier geboren sind mit einem goldenen Löffel im Mund und alle Möglichkeiten als Deutsche offen stehen am Ende bei Hartz 4 landen und am Ende Menschen die Notgedrungen hier sind, einzig und alleine daran Schuld sind, dass man selbst der größte faule Sack auf der Welt ist der seine Chancen einfach nicht ergreifen wollte und den goldenen Löffel lieber den Reichen in den A**** schiebtl, blind und ignorant, wo diese doch den Staat um ein vielfaches an Steuern etc. bringen.Diese Reichen sind wahrlich glücklich darüber, dass andere Themen von Ihnen ablenken. Der größte Witz ist wahrscheinlich auch dass viele Deutsche den Wohlhabenden gar nichts wollen, schließlich könnten sie selber mal Millionär werden und da wollen sie sich nicht ins eigene Bein schießen.

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