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28.01.2010

20:43 Uhr

Regulierung

Bundesbank sieht Obamas Bankenpläne skeptisch

Die Bundesbank steht den Vorschlägen von US-Präsident Barack Obama zur Beschneidung von Banken skeptisch gegenüber. Bundesbank-Vize Franz-Christoph Zeitler warnt vor Wettbewerbsverzerrungen bei Alleingängen der US-Regierung.

Bundesbank-Vizepräsident Franz-Christoph Zeitler: "Es droht eine Verzettelung." dpa

Bundesbank-Vizepräsident Franz-Christoph Zeitler: "Es droht eine Verzettelung."

FRANKFURT. "Die Regulierung muss abgestimmt sein, sonst drohen Wettbewerbsverzerrungen", sagte der Vizepräsident der Notenbank, Franz-Christoph Zeitler, der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". Wenn zusätzlich zu den schon abgestimmten neuen Regelentwürfen die amerikanischen Vorschläge forciert würden, könnte das ganze Vorhaben gefährdet werden.

"Es droht eine Verzettelung", sagte Zeitler. Es seien schon anspruchsvolle Reformvorhaben auf den Weg gebracht, darunter die von den wichtigsten Industrie- und Schwellenländern (G 20) angeregten schärferen Regeln für Eigenkapital und Liquiditätspuffer. Obama will die Größe von Banken begrenzen und riskante Geschäfte stärker vom übrigen Geschäft trennen.

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