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08.01.2010

11:07 Uhr

Rekord-Arbeitslosigkeit

Schweiz rutscht tief in die Jobkrise

Die Krise hinschlägt auch im Dezember auf den Schweizer Arbeitsmarkt durch. Immer mehr Menschen verlieren ihren Job - so viele wie seit knapp zwölf Jahren nicht mehr. Vor allem Ausländer sind betroffen.

HB BERN. Mit einer Quote von 4,4 Prozent ist die Arbeitslosigkeit in der Schweiz so hoch wie seit fast zwölf Jahren nicht. Grund für die starke Zunahme waren in erster Linie saisonale Faktoren im Bau. Ende Dezember waren bei den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren rund 173 000 Menschen als Arbeitslose registriert, wie das Staatssekretariat für Wirtschaft am Freitag mitteilte. Das waren rund 8 800 Betroffene mehr als im November.

Die Arbeitslosenquote stieg von 4,2 auf 4,4 Prozent. Höher war die Quote zuletzt im März 1998 mit 4,6 Prozent gewesen. Im Durchschnitt des ganzen Jahres 2009 betrug die Arbeitslosenquote 3,7 Prozent, nach 2,6 Prozent im Vorjahr.

Mehr als die Hälfte der neuen Arbeitslosen stammt aus dem Baugewerbe. Erneut waren Ausländer besonders stark von der Zunahme der Arbeitslosigkeit betroffen: Deren Quote stieg binnen Monatsfrist von 8,1 auf 8,6 Prozent - verglichen mit 3,1 Prozent bei der einheimischen Bevölkerung.

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