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14.01.2015

10:36 Uhr

Russlands Inflation

Preise steigen wohl bis zu 17 Prozent

Die fallenden Ölpreise setzen dem Rubel weiter zu: Derzeit liegt die Inflation noch bei elf, im Frühjahr könnte sie laut Regierungskreisen bereits bei 17 Prozent liegen. Auch das russische Wirtschaftswachstum lahmt.

Der russische Staatshaushalt ist stark auf die Einnahmen aus dem Geschäft mit Gas und Öl angewiesen. dpa

Der russische Staatshaushalt ist stark auf die Einnahmen aus dem Geschäft mit Gas und Öl angewiesen.

MoskauAngesichts des weiter abwärts taumelnden Rubel muss sich die russische Bevölkerung weiter auf steigende Preise einrichten. Im März oder April könnte die Inflationsrate im Vergleich zum Vorjahr zwischen 15 und 17 Prozent liegen, zitierte die staatliche Nachrichtenagentur TASS Vize-Wirtschaftsminister Alexej Wedew am Mittwoch. Derzeit liegt die Preissteigerung bei gut elf Prozent.

Die russische Währung büßte seit Jahresbeginn bereits 16 Prozent an Wert gegenüber dem Dollar ein, nachdem sie 2014 um rund 41 Prozent abgestürzt war. Während derzeit die Ölpreise fallen, gibt auch der Rubel weiter nach. Der russische Staatshaushalt ist stark auf die Einnahmen aus dem Geschäft mit Gas und Öl angewiesen.

Russland leidet extrem unter den fallenden Ölpreisen und den Sanktionen, die der Westen im Ukraine-Konflikt verhängt hat. Wedew zufolge verlangsamte sich das Wirtschaftswachstum im vergangenen Jahr vorläufigen Berechnungen zufolge auf etwa 0,5 bis 0,6 Prozent. 2013 war die russische Wirtschaft noch um 1,3 Prozent gewachsen.

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afp

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