Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

08.04.2011

20:41 Uhr

Schuldenstaat

Griechisches Defizit höher als angenommen

Griechenlands Haushaltsdefizit dürfte 2010 nach Einschätzung von Regierungsberater Lucas Papademos deutlich höher liegen als bisher angenommen - das Minus könnte die Marke von zehn Prozent des BIP übersteigen.

Die Akropolis in Athen. Griechenland kämpft gegen eine massive Schuldenlast. Quelle: dpa

Die Akropolis in Athen. Griechenland kämpft gegen eine massive Schuldenlast.

Washington/Athen

Das sagte Papademos, Wirtschaftsberater von Ministerpräsident Giorgos Papandreou und ehemaliger EZB-Vize, am Freitag in Washington. Griechenland war bisher von 9,4 Prozent des BIP ausgegangen. Die Geldgeber des hoch verschuldeten Mittelmeerlandes - die Europäische Zentralbank (EZB), die EU-Kommission und der Internationale Währungsfonds (IWF) rechnen mit 9,6 Prozent. Angesichts des größeren Etatlochs seien zusätzliche Sparmaßnahmen in diesem Jahr notwendig, sagte Papademos weiter.

Die Anpassungen seien notwendig, auch wenn sie kurzfristig die griechische Wirtschaft belasteten. Sie sollten eher früher als später erfolgen. Papademos lehnte dagegen eine Umschuldung ab, bei der Anleger auf einen Teil ihres Geldes verzichten müssen.

Von

rtr

Kommentare (3)

Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.  Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.

tilly

09.04.2011, 07:31 Uhr

Wie war das noch? Was hat der Rollstuhlfahrer gesagt? Die Griechen zahlen alles zurück. Sogar mit Zinsen. Die Deutschen bürgen doch noch und verdienen damit sogar gutes Geld. Der Bundeshaushalt wird nicht belastet. Die deutschen Steuerzahler sowieso nicht.
Ich habe es von Anfang an nicht geglaubt - wie jeder nicht, der unabhängig denken kann. Der € jedenfalls führt auch Deutschland in den Staatsbankrott. Schon jetzt Bürgschaften für weit über 500 Mrd. €. Unvorstellbar große Summen. Wer hier noch den offiziellen, panikverhindernden Verlautbarungen glaubt, der ist verloren!

Petra

09.04.2011, 07:55 Uhr

Mit Lug und Betrug die EU-Mitgliedschaft erschlichen!

Vorsätzlich (!) über Jahre hinweg falsche Zahlen geliefert um Subventionen zu erhalten!

Hauptgeberland auf das Übelste beschimpft!

Selbst Schuld, wer so einem Volk noch Glauben schenkt!

MikeM

09.04.2011, 08:16 Uhr

Die Griechen haben schon immer gelogen. In Wahrheit wird das Defizit noch viel höher sein, man wird es uns scheibchenweise mitteilen. Wann wird es endlichen wieder eine Partei in Deutschland geben, die v.a. deutsche Interessen vertritt? Von der Frau Staatsratsvorsitzenden und Wolfgang Meineid Schäuble ist das sicher nicht zu erwarten!

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×