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21.03.2011

16:06 Uhr

Servicesektor

Dienstleister planen Neueinstellungen

VonDorit Marschall

Es geht weiter voran: Der Servicesektor in Deutschland plant dank voller Auftragsbücher massive Neueinstellungen. Zuletzt war die Lage vor der Wirtschafts- und Finanzkrise so gut.

Mitarbeiter eines Logistikdienstleisters: Die Servicebranche profitiert von der Konjunktur. Quelle: dapd

Mitarbeiter eines Logistikdienstleisters: Die Servicebranche profitiert von der Konjunktur.

Düsseldorf„Aufgrund der expansiven Beschäftigungspläne der Unternehmen rechnen wir in diesem Jahr mit einem Plus von rund 185.000 Arbeitsplätzen allein im Dienstleistungssektor“, sagt der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), Martin Wansleben, dem Handelsblatt.

Diese Schätzung basiert auf dem sogenannten Dienstleistungsreport, einer Sonderauswertung der DIHK-Konjunkturumfrage im Januar und Februar, an der 11.000 Dienstleistungsunternehmen teilgenommen haben. Der Report liegt dem Handelsblatt vor.

Die Konjunktur im Dienstleistungssektor knüpfe an das Boomjahr 2007 an, fasst Wansleben zusammen. Die Zahlen belegen das: Die Geschäftslage und Erwartungen waren letztmals vor der Wirtschafts- und Finanzkrise so gut, die Investitions- und Beschäftigungsabsichten damals letztmals so ausgeprägt. "Mit neuen Aufträgen, wachsendem Optimismus und zusätzlichen Jobs macht die Dienstleistungskonjunktur zu Jahresbeginn 2011 einen weiteren Schritt nach vorne", sagt Wansleben.

Die gute Stimmung der Dienstleister zum Jahrsanfang füge sich in das positive Konjunkturbild der Gesamtwirtschaft ein, heißt es in dem Report. Die Servicebranche profitiere weiter von der "intensiven Geschäftstätigkeit der Industrie". Das fülle die Auftragsbücher der Dienstleister wie beispielsweise Unternehmensberater und Logistikunternehmen.

Kommentare (2)

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21.03.2011, 16:46 Uhr

Ist ja richtig toll. Die haben nur vergessen zu sagen, dass es sich bei den "vielen schönen neuen Jobs" wohl zum größten Teil um Minijobs und 400 €-Jobs handelt
Aber erst einmal macht man eine tolle Schlagzeile damit der dumme deutsche Michl mal wieder denkt, es geht aufwärts
Na toll, 180.000 Leute kriegen Arbeit, können davon nicht leben und bekommen noch Hartz IV.
Die DDR läßt immer mehr grußen
Planwirtschaft und die Löhne zahlt der Staat

Account gelöscht!

21.03.2011, 19:31 Uhr

Welch eine üble Nachricht. Es entstehen mit anderen Worten knapp 200T Prekariatsjob, unter Bedingungen, die wir seit dem 19.Jhr. überwunden glaubten.

Dieser "Aufschwung" kostet Millionen Menschen ihren sozialen Status, lässt die Bürger auf breiter Front verarmen und fördert Ausbeuter.

Falls es einen Gott gibt, würde der die BRD Wirtschaft wutentbrannt zerschmettern.

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