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18.05.2016

21:21 Uhr

Sitzungsprotokolle

US-Notenbank uneins über Zinserhöhung im Juni

„Wahrscheinlich angemessen“ – darauf zumindest konnten sich die Mitglieder der US-Notenbank bei ihrer letzten Sitzung einigen. Ob es tatsächlich im Juni eine Zinserhöhung geben wird, hängt vor allem von einem Faktor ab.

Die Mitglieder der amerikanischen Notenbank sind sich uneins darüber, ob es im Juni eine Leitzinserhöhung geben wird. dpa

Mitglieder der US-Notenbank

Die Mitglieder der amerikanischen Notenbank sind sich uneins darüber, ob es im Juni eine Leitzinserhöhung geben wird.

WashingtonDie Mitglieder der US-Notenbank Fed waren sich auf ihrer letzten Sitzung über die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung im Juni uneins. Einig war man sich, dass eine Zinserhöhung „wahrscheinlich angemessen“ wäre, falls sich die Wirtschaftserholung fortsetzt.

Dies geht aus dem am Mittwoch veröffentlichten Protokoll (Minutes) zur Sitzung das geldpolitischen Ausschuss (FOMC) vom 25. bis 26. April hervor. Die Meinungen gingen jedoch weit auseinander, ob die weitere wirtschaftliche Entwicklung eine Anhebung am 15. Juni rechtfertigen könnte.

Die US-Notenbank hatte in ihrer Aprilsitzung den Leitzins unverändert gelassen. Er bewegt sich weiter in einer Spanne zwischen 0,25 und 0,5 Prozent. Die Fed ließ damals offen, ob es im Juni zu einem Anstieg der Leitzinsen kommen könnte. Die US-Notenbank hatte zuletzt im Dezember eine leichte Erhöhung um 0,25 Prozentpunkte verkündet und damit ihre jahrelange Nullzinspolitik beendet. Zuvor war es seit 2006 stetig nach unten gegangen. Mit ihrer Aufwärtstendenz bewegt sich die Fed gegenläufig zur Europäischen Zentralbank (EZB), die zuletzt die Geldpolitik noch einmal gelockert hatte.

Von

dpa

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