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25.01.2005

08:21 Uhr

Stärkerer Rückgang als erwartet

Billigeres Öl lässt deutsche Importpreise fallen

Auch die deutschen Importe haben sich durch den Rückgang des Ölpreises im Dezember verbilligt. Im Vergleich zum November sanken die Preise für Einfuhren um 0,9 %, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag mitteilte. Damit lagen die Importpreise aber noch immer 2,2 % über dem Niveau des Vorjahres.

HB WIESBADEN. Im Schnitt des Gesamtjahres 2004 stiegen die Imporrtpeise um 1,0 % zum Vorjahr an. 2003 waren sie noch um 2,2 % gefallen.

Analysten hatten mit einem Rückgang der Importpreise im Dezember um 0,5 % im Monatsvergleich und mit einer Jahresrate von rund 2,6 % gerechnet. Ohne Mineralölprodukte hätten sich die Importe im Vergleich zum November um 0,1 % verbilligt und im Vergleich zum Vorjahr nur um 0,9 % verteuert.

Die Preise für die Einfuhr von rohem Erdöl fielen im Dezember dem Amt zufolge um 9,6 % zum Vormonat. Die Einfuhr von Benzin verbilligte sich um 16,1 %. Die Preise für Erdgas stiegen dagegen weiter an um 3,4 %. Auch eine Reihe von Lebensmitteln wie Tomaten (plus 38,6 %) sowie Rohkaffee (plus 8,2 %) verteuerten sich zum Vormonat.

Starke Preiserhöhungen zum Vorjahr verzeichneten die Statistiker bei Beton-, Stab- und Flachstahl, der sich um fast 50 % verteuerte. Metallerze kosteten gut 40 % mehr, Steinkohle mehr als 34 % mehr. Mineralölerzeugnisse waren um fast 26 % teurer als im Dezember des Vorjahres. Die deutschen Exporte verbilligten sich im Monatsvergleich um 0,4 % und kosteten damit im Schnitt 1,0 % mehr als im Dezember 2003.

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