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29.05.2015

11:46 Uhr

Starker Franken

Schweizer Wirtschaft schrumpft zum Jahresauftakt

Das Schweizer BIP ist zum Jahresauftakt gesunken. Gerechnet worden war lediglich mit einer Stagnation. Schuld trägt die massive Aufwertung des Franken, die die Schweizer Wirtschaft so überraschend wie schwer traf.

Der starke Franken hat der Schweizer Wirtschaft einen harten Schlag versetzt. dpa

Schweiz

Der starke Franken hat der Schweizer Wirtschaft einen harten Schlag versetzt.

Bern/FrankfurtDie starke Aufwertung des Franken hat die Schweizer Wirtschaft im ersten Quartal stark belastet. Wie das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) am Freitag mitteilte, schrumpfte das Bruttoinlandsprodukt (BIP) von Januar bis März um 0,2 Prozent zum Vorquartal. Bankvolkswirte hatten hingegen mit einer Stagnation gerechnet. Es ist der erste Rückgang der Wirtschaftsleistung seit rund dreieinhalb Jahren. Zum Vorjahresquartal stieg das BIP um 1,1 Prozent.

Im Januar hatte sich die Schweizerische Notenbank SNB aus heiterem Himmel dazu entschlossen, sich nicht mehr gegen die Aufwertung des Franken zu stemmen. Sie hob die bis dahin gültige Kursgrenze von 1,20 Franken je Euro auf. Die Schweizer Währung gewann danach massiv an Wert, was den Außenhandel und die Schweizer Tourismusbranche erheblich belastetet haben dürfte.

Die Schweiz in Zahlen

Bevölkerung

Bevölkerung: Acht Millionen, der Anteil von Männern und Frauen liegt bei je 50 Prozent.

Ausländer

Ausländer:1,86 Millionen, 2013 zählte das Land netto 80 000 Zuwanderer.

Durchschnittsalter

Durchschnittsalter der Schweizer: 41, 6 Jahre. Zum Vergleich: Deutsche sind im Schnitt 43 Jahre alt.

Grenzen

Die Landesgrenze bildet die Schweiz mit Deutschland, Frankreich, Italien, Österreich und Liechtenstein

Bruttoinlandsprodukt

Bruttoinlandsprodukt: 2010: 574,3 Milliarden Schweizer Franken, 2011: 586,8 Milliarden Schweizer Franken 2012: 593,0 Milliarden Schweizer Franken

Die größten Städte

Zürich (1,2 Millionen Einwohner), Genf (530.000), Basel (500.562), Bern (355.000), Lausanne (342.000), Luzern 211. 000), St. Gallen (151.000)

Sprachen

Sprachen: Deutsch 65,6 Prozent, Französisch 22,8 Prozent, Italienisch 8,4 Prozent, Rätoromanisch 0,6 Prozent.

Von

dpa

Kommentare (1)

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Herr richard roehl

29.05.2015, 12:29 Uhr

Ohhh, 0,2% Schrumpfung, die armen Schweizer vor dem Untergang. Für Deutschland wird der ultimative Kollaps von Systemmedien-und Ökonomen kolportiert, sollte Deutschland die DM wieder einführen. Da lass ich es doch gerne vom Schweizer Niveau mal für ein Quartal um 0,2% schrumpfen, als vom deutschen Arbeits/Steuersklaven-Niveau 1% steigen

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