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27.01.2012

15:29 Uhr

Starkes viertes Quartal

US-Wirtschaft wächst um 2,8 Prozent

Im letzten Quartal ist Amerikas Volkswirtschaft zwar nicht ganz so stark wie erwartet gewachsen. Dennoch weckt Finanzminister Timothy Geithner in Davos Hoffnung auf ein relativ gutes Jahr 2012, warnt aber auch vor Risiken.

US-Finanzminister Timothy Geithner beim Weltwirtschaftsforum in Davos. Reuters

US-Finanzminister Timothy Geithner beim Weltwirtschaftsforum in Davos.

DavosDas Wachstum in den USA ist im vierten Quartal 2011 deutlich angezogen. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) auf das Jahr hochgerechnet um 2,8 Prozent, teilte das US-Handelsministerium am Freitag in Washington nach einer ersten Schätzung mit. Von Juli bis September war die Wirtschaft dagegen lediglich um 1,8 Prozent gewachsen. Die positive Entwicklung sei vor allem auf erhöhte Investitionen und eine Steigerung beim privaten
Konsum zurückzuführen, hieß es. Allerdings blieb die Wachstumsrat hinter den Erwartungen einiger Analysten zurück.

Nach Einschätzung von Finanzminister Timothy Geithner läuft die US-Wirtschaft derzeit Prozent wieder relativ rund. Dennoch sei die größte Wirtschaftsmacht noch länger mit Aufräumarbeiten der Schäden aus der Finanzkrise beschäftigt, sagte Geithner am Freitag in Davos. „Wir stehen vor großen Herausforderungen in den USA“, hatte der Minister wenige Stunden vor der Veröffentlichung der offiziellen Zahlen gewarnt.

Zuletzt trat auch Notenbankchef Ben Bernanke auf die Euphoriebremse. Er könne dem Land trotz leichter Aufwärtstendenzen keine wirtschaftlich stärkere Phase bescheinigen, sagte der Fed-Chef nach dem jüngsten Zinsentscheid. Insbesondere der langsame Abbau der für US-Verhältnisse hohen Arbeitslosigkeit macht ihm zu schaffen.

Die Notenbank geht davon aus, dass die Erwerbslosenquote auch dieses Jahr mit 8,2 bis 8,5 Prozent weiterhin für US-Verhältnisse hoch bleiben wird und selbst im Jahr 2014 noch um die sieben Prozent aller Amerikaner ohne Job sein werden.

Auch der Wohnungsmarkt, auf dem die Finanzkrise mit einer geplatzten Immobilienblase ihren Ausgang nahm, bleibt Achillesferse der Wirtschaft: Die Zahl der verkauften Eigenheime ging im Dezember um 2,2 Prozent zurück. Der Schätzung des Handelsministerium zufolge wurden aufs Jahr hochgerechnet nur 307.000 Neubauten verkauft.

Experten hatten mit 320.000 gerechnet. Die Notenbank erwägt, der Wirtschaft mit weiteren Geldspritzen Beine zu machen, sollte sich die Erholung zu lange hinziehen. Sie hat sich zudem dazu bekannt, ihre extrem konjunkturstimulierende Nullzinspolitik noch bis mindestens Ende 2014 beizubehalten.

Kommentare (15)

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www.steuerembargo.co.de

27.01.2012, 13:57 Uhr

Na, ist ja toll, dann der Anteil von Sozialhilfeempfängern ja auf 70% steigen, genau so wie er bei den vergangenen Wachstumsschüben auf bisher 50% gestiegen ist!
Ein Abschiedsgeschenk wohl von Geitner!

Account gelöscht!

27.01.2012, 14:24 Uhr

@www.steuerembargo.co.de

Wer bezahlt Sie für die Verbreitung Ihres dummen Geschwätzes?

www.steuerembargo.co.de

27.01.2012, 14:40 Uhr

Der gesunde Menschenverstand, der so vielen Gehirngewaschenen abgeht!

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