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18.10.2011

11:40 Uhr

Statistik

Inflation in Großbritannien klettert auf Rekordhoch

Hohe Energiekosten haben die Inflation in Großbritannien auf 5,2 Prozent getrieben - den höchsten Wert seit 2008. Die ohnehin unter massivem Spardruck stehende Regierung muss nun zusätzliche Kosten für Rente und Sozialhilfe einplanen.

"Bekämpft die Inflation, nicht unser Erspartes" steht auf dem Schild vor der Bank of England. Reuters

"Bekämpft die Inflation, nicht unser Erspartes" steht auf dem Schild vor der Bank of England.

LondonDie Inflationsrate in Großbritannien ist im September auf das zuletzt im Jahr 2008 vermeldete Rekordhoch von 5,2 Prozent gestiegen. Das teilte die Nationale Statistikbehörde am Dienstag in London mit. Grund dafür seien vor allem gestiegene Energiekosten, hieß es. Zuletzt hatte die Inflation im September 2008 den Wert von 5,2 Prozent erreicht, der höchste seit Einführung der Messmethode 1997. Im August waren die Verbraucherpreise um 4,5 Prozent gestiegen. Die Bank of England will den Index auf zwei Prozent herunterbringen.

Die ohnehin unter massivem Spardruck stehende Regierung muss nun zusätzlich steigende Kosten für Rente und Sozialhilfe einplanen, da der September-Wert Grundlage für die Erhöhungen im April ist. In den drei Monaten bis August war die Zahl der Arbeitslosen auf 2,57 Millionen gestiegen und damit so hoch wie seit 17 Jahren nicht mehr.

Von

dpa

Kommentare (2)

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Account gelöscht!

18.10.2011, 12:12 Uhr

wenn das mal keine Kettenreaktion gibt !

Account gelöscht!

18.10.2011, 14:00 Uhr

Aufgeblähte Geldmengen haben die Inflation in Großbritannien auf 5,2 Prozent getrieben. Weil den Geld-"werten" nicht adäquat Güter gegenüberstehen, müssen Güter teurer werden. Nicht der teurere Sachwert ist Inflation, sondern die aufgeblähte Geldmenge (lat. inflare - aufblähen). Steigende Ölpreise sind also nicht Ursache, sondern Folge von Inflation. So aber, wie es hier dargestellt ist, können die Schuldigen woanders gesucht werden: Bei den Scheichs, den Ölmultis, den Spekulanten ...
statt bei den Bankstern und ihren Vasallen in den Papiergeld-Regierungen.
Beachtlich auch, dass Sachwerte gegeneinander, z.B. Öl gegen Gold, sich langfristig nicht sehr verändern. Die Veränderung zeigt sich vor allem gegen Papiergeld. Also sind es auch nicht die Realwerte, die teurer werden, sondern das durch nichts gedeckte Papiergeld, das (gewollt) im Wert verfällt. So sind von einem US-Dollar von 1913 ("Gründung" der FED) gerade noch 3 Cent an Kaufkraft übrig. Vorher mit Goldstandard war 100 Jahre lang ein Dollar ein Dollar. Mit dieser permanenten Enteignung aller Sparer lassen sich Beträge erzielen, die über Steuern nie erreicht werden könnten. Sparen wollte in den Regierungen sowieso noch nie jemand. Niemand hatte je die Absicht, diese Staatsschulden jemals zurückzuzahlen.

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