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07.02.2014

09:11 Uhr

Statistikamt

Rückschlag für deutsche Exporte

Die deutschen Ausfuhren sind 2013 überraschend zurückgegangen. Volkswirte hatten eigentlich mit einem leichten Zuwachs gerechnet. Dennoch stand unter dem Strich ein Rekordüberschuss.

Eine Mitarbeiterin von VW in der Fertigung: Waren „Made in Germany“ verkaufen sich erstmals seit 2009 schlechter als im Vorjahr. dpa

Eine Mitarbeiterin von VW in der Fertigung: Waren „Made in Germany“ verkaufen sich erstmals seit 2009 schlechter als im Vorjahr.

WiesbadenDie deutschen Exporte sind im vergangenen Jahr überraschend gesunken. Die Ausfuhren gingen gegenüber dem Vorjahr leicht um 0,2 Prozent zurück, wie das Statistische Bundesamt am Freitag in Wiesbaden mitteilte. Das war das erste Minus im Jahresvergleich seit dem Krisenjahr 2009. Insgesamt wurden 2013 von Deutschland aus Waren im Wert von 1094 Milliarden Euro ausgeführt. Die Importe gingen um 1,2 Prozent auf 895 Milliarden Euro zurück.

Damit kletterte der Exportüberschuss auf den Rekordwert von 198,9 Milliarden Euro. Im Vorjahr hatte der Saldo in der Außenhandelsbilanz 189,8 Milliarden Euro betragen. Der bisher höchste Ausfuhrüberschuss von 195,3 Milliarden Euro wurde im Jahr 2007 nachgewiesen.

Zudem haben die deutschen Exporteure im Dezember überraschend ihren ersten Rückschlag seit dem Sommer hinnehmen müssen. Nach den Zahlen des Statistischen Bundesamts fielen die Ausfuhren gegenüber dem Vormonat um 0,9 Prozent. Dies ist das erste Minus im Monatsvergleich seit Juli. Volkswirte hatten hingegen einen Anstieg um 0,8 Prozent erwartet. Im Jahresvergleich zogen die Exporte im Dezember um 4,6 Prozent auf 82,2 Milliarden Euro an, die Importe lagen mit 68 Milliarden Euro um 2,0 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats.

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Von

dpa

Kommentare (2)

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Account gelöscht!

07.02.2014, 09:31 Uhr

Haben wir nicht am Jahresbeginn die üblichen Falschmeldungen der Ifo-, DWI- und GFK-Jubelperser gehört. Alles geht nach oben!

Sogar die Arbeitslosenzahlen: Angeblich bei 3 Millionen, aber 7 Millionen erhalten Hartz IV.

Was wirklich sensationell steigt, sind die Hartz IV-Bezieher aus den EU-Pleitestaaten, die sich hier wohlig einrichten im Sozialamt der EU.

Über diese wahre Steigerung hören wir im Mainstream nichts.

Stattdessen wird gelogen und die Falschmeldungen erfahren Höchststände.

Kein Wunder, dass die Auflagen der Mainstreamer zurückgehen, denn veralbern kann ich mich alleine.

waltmafd

07.02.2014, 09:35 Uhr

Der Artikel beginnt mit:
"Nicht nur der Handel mit den Ländern in der Euro-Zone, sondern auch außerhalb der Euro-Zone werden weniger Produkte „Made in Germany“ gekauft. Angesichts der schwächeren Nachfrage fiel die Preise."

Auch wenn die deutsche Sprache eine schwere Sprache ist - diese Ausdrucksweise tut einfach weh.
Mit freundlichen Grüßen
Martin Waltsgott

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