Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

02.01.2014

09:38 Uhr

Statistikamt

Zahl der Erwerbstätigen erreicht Rekordhoch

41,8 Millionen Männer und Frauen – so viele Deutsche hatten im vergangenen Jahr einen Job. Damit erreichte die Zahl der Erwerbstätigen einen neuen Höchststand. Dabei sprach das Wachstum nicht gerade für ein Rekordjahr.

Freie Plätze im Warteraum einer Arbeitsagentur: Die Zahl der Beschäftigten in Deutschland war 2013 so hoch wie noch nie. ap

Freie Plätze im Warteraum einer Arbeitsagentur: Die Zahl der Beschäftigten in Deutschland war 2013 so hoch wie noch nie.

BerlinTrotz der nur verhaltenen Konjunkturerholung hat es in Deutschland 2013 wieder einen Beschäftigungsrekord gegeben. Rund 41,8 Millionen Männer und Frauen waren im vergangenen Jahr durchschnittlich in Lohn und Brot – so viele wie nie zuvor.

Damit erreichte die Zahl der Erwerbstätigen das siebte Jahr in Folge einen neuen Höchststand, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag mitteilte. Allerdings verlangsamte sich der Jobaufbau. Es entstanden 232.000 neue Arbeitsplätze, in den beiden Jahren davor waren es noch etwa doppelt so viele gewesen. Die Wirtschaft wuchs im zu Ende gegangenen Jahr nach Einschätzung von Ökonomen nur um rund 0,5 Prozent. Für 2014 rechnen die meisten Fachleute mit einem deutlich beschleunigten Wachstum von bis zu zwei Prozent und einem weiteren Jobrekord.

Außenhandel: Deutsche Exporteure erwarten 2014 rund drei Prozent Wachstum

Außenhandel

Deutsche Exporteure erwarten 2014 rund drei Prozent Wachstum

Der Exportmotor der deutschen Wirtschaft wird nach Einschätzung der Außenhandelsbranche im neuen Jahr wieder kräftiger anspringen. Die deutschen Exporte könnten 2014 einen Rekordwert erreichen.

Überdurchschnittlich vom Jobaufbau 2013 profitierten wie in den vergangenen Jahren sozialversicherungspflichtige Beschäftigte. Insgesamt kletterte die Zahl der Arbeitnehmer mit Wohnort in Deutschland um 297.000 auf 37,3 Millionen. Dagegen sank die Zahl der Selbstständigen – einschließlich mithelfender Familienangehöriger – um 65.000 auf 4,5 Millionen. Ein Grund dafür sei unter anderem, dass die Zuschüsse für Existenzgründer gekürzt worden seien, wie die Statistiker erklärten.

Für die meisten neuen Jobs sorgten erneut die Dienstleister. In dem Service-Sektor, wo rund drei Viertel aller Beschäftigten arbeiten, entstanden 227.000 Stellen. Das Produzierende Gewerbe schaffte 17.000 Jobs, am Bau stieg die Zahl der Erwerbstätigen im Schnitt um 20.000. Nur in der Land- und Forstwirtschaft sowie der Fischerei gab es einen Rückgang um 31.000.

Von

rtr

Kommentare (23)

Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.  Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.

Account gelöscht!

02.01.2014, 10:04 Uhr

Und wieviele von diesen Leuten können auch von ihrer Arbeit leben?

Es gibt nähmlich auch soviele Aufstocker wie noch nie.

Denn viele dieser Leute verdienen so wenig das nicht immer alle Abgaben gezahlt werden und sie auch noch mit Hartz4 aufstocken müssen das kostet nunmal mehr als es bringt.

Es wäre effektiver mehr Arbeitslose zuhaben, als jetzt, und dafür mehr Leute die auch 100% eigenständig von ihrer Arbeit leben können.

Somit diese Statistik nichts sagend ist.

ALG2 liegt bei rund 30 Mrd. € p.a. wenn man davon ausgeht das jeder rund 8400€ p.a. (entspricht 700€ pro Monat) bekommt dann gibt es ca. 3.571.429 100zige-Hartz4 Empfänger.

Dh. man kann schon sagen das von diesen 41,8 Mio. Leuten rund 5 Mio. auf Hartz4 angewiesen sind und diese Quote (rund 12%) steigt Jahr für Jahr.

Dem gegenüber stehen übrings noch 20 Mio. Rentner.
Die benötigen jedes Jahr einen Zuschuss von rund 80 Mrd. € aus dem Bund das entspricht fast einem Drittel der Jahreseinnahmen.

Jetzt wissen Sie auch warum man die Rentenbeiträge garnicht senken konnte.

Ich denke das schreit förmlich nach einer umfassenden Reform des Rentensystems, aber das ist eben nicht populistisch genug und würde jede mögliche Wiederwahl in Frage stellen.

So wir uns die Frage stellen sollten wie lange lässt sich das noch durchhalten?

Reicht die massive Einwanderung aus um dieses Ungleichgewicht zukompensieren?

Was ist wenn nicht?

Wer wird die A-Karte in 20 oder 30 Jahren ziehen und den Leuten sagen müssen das ihre monatlichen Zahlungen deutlich gekürzt werden müssen?

Account gelöscht!

02.01.2014, 10:35 Uhr

Zitat : 41,8 Millionen Männer und Frauen – so viele Deutsche hatten im vergangenen Jahr einen Job.

- und wenn man die Vollzeitjobs ALLE durch Halbzeitjobs ersetzt, könnte Rumänien und Bulgarien komplett nach D einwandern !

FrankC

02.01.2014, 11:03 Uhr

Das ist ja wie in der DDR, da waren auch alle beschäftigt und die Staatsmedien feierten Vollbeschäftigung.
Frau Merkel es wird Zeit für eine realistische deutsche Politik.
Es wird Zeit für eine Politik für Deutschland und gegen Bankster und ihre Gefolgsleute.
Bitte verschonen sie uns mit ihren getürkten Statistikmeldungen

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×