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09.01.2004

09:40 Uhr

Statistisches Bundesamt

Exportquote im November deutlich gestiegen

Deutsche Unternehmen exportierten im November erheblich mehr als noch im Oktober. Bereinigt um saisonale Einflüsse legte der Wert der Ausfuhren um 4,1 Prozent zu.

HB WIESBADEN. Wie das Statistische Bundesamt anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilt, wurden im November 2003 von Deutschland Waren im Wert von 58,7 Mrd. Euro ausgeführt und Waren im Wert von 48,4 Mrd. Euro eingeführt. Die deutschen Ausfuhren waren damit im November 2003 um 0,3 Prozent niedriger und die Einfuhren um 3,7 Prozent höher als im November 2002. Gegenüber Oktober 2003 stiegen die Ausfuhren um 1,0 Prozent, die Einfuhren um 2,2 Prozent. Saisonbereinigt (Census-X12-Arima) nahmen die Ausfuhren gegenüber Oktober 2003 um 4,1 Prozent und die Einfuhren um 5,6 Prozent zu.

Die Außenhandelsbilanz schloss im November 2003 mit einem Überschuss von 10,4 Mrd. Euro ab. Im November 2002 hatte der Überschuss in der Außenhandelsbilanz 12,3 Mrd. Euro betragen.

Unter Berücksichtigung der Salden für Ergänzungen zum Warenverkehr (-0,8 Mrd. Euro), Dienstleistungen (-1,8 Mrd. Euro), Erwerbs- und Vermögenseinkommen (+1,4 Mrd. Euro) sowie laufende Übertragungen (-2,8 Mrd. Euro) schloss - nach vorläufigen Berechnungen der Deutschen Bundesbank - die Leistungsbilanz im November 2003 mit einem Überschuss von 6,2 Mrd. Euro ab. Im November 2002 hatte die deutsche Leistungsbilanz einen Aktivsaldo von 9,3 Mrd. Euro ausgewiesen.

In die Mitgliedstaaten der Europäischen Union wurden im November 2003 Waren im Wert von 33,7 Mrd. Euro versandt und Waren im Wert von 27,0 Mrd. Euro von dort bezogen. Gegenüber November 2002 stiegen die Versendungen in die EU-Länder um 3,3 Prozent und die Eingänge aus diesen Ländern um 4,0 Prozent. In die Länder der Eurozone wurden im November 2003 Waren im Wert von 26,6 Mrd. Euro geliefert (+4,6 Prozent) und Waren im Wert von 22,4 Mrd. Euro (+ 7,2 Prozent) aus diesen Ländern bezogen.

In die EU-Länder, die nicht der Eurozone angehören, wurden im November 2003 Waren im Wert von 7,1 Mrd. Euro (-1,4 Prozent) geliefert und Waren im Wert von 4,6 Mrd. Euro (+9,3 Prozent) von dort bezogen.

In die Länder außerhalb der Europäischen Union (Drittländer) wurden im November 2003 Waren im Wert von 25,0 Mrd. Euro exportiert und Waren im Wert von 21,3 Mrd. Euro aus diesen Ländern importiert. Gegenüber November 2002 sanken aufgrund des starken Euro-Kurses die Exporte in die Drittländer um 4,8 Prozent und die Importe von dort stiegen um 3,4 Prozent.

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