Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

03.05.2013

06:26 Uhr

Steuerschätzung

Schäuble bekommt ein paar Milliarden weniger

ExklusivDie Einnahmen von Finanzminister Wolfgang Schäuble wachsen langsamer als erwartet. Steuerschätzer werden ihre Prognose für dieses Jahr leicht senken. Trotzdem liegt das Gesamtaufkommen noch bei rund 615 Milliarden Euro.

Dieses Mal dürften die Steuerschätzer keinen Nachschlag für Wolfgang Schäuble haben. dpa

Dieses Mal dürften die Steuerschätzer keinen Nachschlag für Wolfgang Schäuble haben.

DüsseldorfBundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) und seine Länderkollegen müssen sich auf weniger Einnahmen als erhofft einstellen. Nachdem der Arbeitskreis Steuerschätzung fünf Mal in Folge seine Prognosen nach oben revidiert hat, wird er kommende Woche erstmals seit drei Jahren sein Vorhersage wohl senken. Dies berichtet das Handelsblatt unter Verweis auf eine Umfrage unter Steuerschätzern. Dieses Jahr dürfte den Angaben zu Folge ein kleiner einstelliger Milliardenbetrag fehlen – gemessen am Gesamtaufkommen von etwa 614 bis 617 Milliarden ein knappes Prozent.

Gleichwohl werden die Einnahmen weiterhin kräftig steigen, wenn auch etwas langsamer als bisher geschätzt. im Jahr 2017 dürfte der Staat etwa 700 Milliarden Euro Steuern einnehmen. Das wären 100 Milliarden Euro mehr, als noch 2012.

Im Arbeitskreis Steuerschätzungen sind Experten von Bund, Ländern, Gemeinden, Wirtschaftsforschungsinstituten, Bundesbank, Sachverständigenrat und Statistischem Bundesamt vertreten. Die Steuerschätzung findet vom 6. bis 8. Mai im Weimar statt.

Von

asr

Kommentare (22)

Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.  Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.

Account gelöscht!

03.05.2013, 07:30 Uhr

Ein Konto für freiwillige Einzahler wäre vielleicht eine Lösung.Für die Eurorettung würden bestimmt viele Bürger zusätzlich was abgeben.

Benny

03.05.2013, 08:14 Uhr

Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich.

Nordmann

03.05.2013, 08:30 Uhr

615 Mrd. € nur beim Bund. Das reicht an Steuern wirklich. Damit muss der Staat auskommen.

Ich wähle keine Partei, die Steuererhöhungen nicht kategorisch ausschließt. Die Leistungsträger dieser Gesellschaft zahlen bereits viel zu viele Steuern.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×