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25.11.2013

08:59 Uhr

Strafzahlung

Japanische Notenbank hält nicht viel von Strafzins

Die Europäische Zentralbank will erstmals in ihrer Geschichte einen Negativzins einzuführen. Doch einen Strafzins für Geschäftsbanken hält die japanische Zentralbank nicht für ein geeignetes Mittel der Geldpolitik.

Die Europäische Zentralbank. Bei einem Negativzins würden Banken, die Geld bei ihr parken, dafür nicht den üblichen Zins bekommen, sondern müssen eine Strafe zahlen. dpa

Die Europäische Zentralbank. Bei einem Negativzins würden Banken, die Geld bei ihr parken, dafür nicht den üblichen Zins bekommen, sondern müssen eine Strafe zahlen.

TokioDie japanische Zentralbank hält einen Strafzins für Geschäftsbanken nicht für ein dauerhaft geeignetes Mittel der Geldpolitik. „Negative kurzfristige Zinsen könnten zwar möglich sein, einige Länder haben damit in der Vergangenheit experimentiert“, sagte Notenbankchef Haruhiko Kuroda am Montag in Tokio. „Aber nur in einem gewissen Rahmen und nur für eine begrenzte Zeit.“ Die Folgen eines solchen Schrittes für die Wirtschaft seien unklar.

Die Europäische Zentralbank hat darüber diskutiert, erstmals in ihrer Geschichte einen Negativzins einzuführen. Banken, die Geld bei ihr parken, würden dafür nicht den üblichen Zins bekommen, sondern zu einer Strafzahlung verdonnert. Die Hoffnung dahinter ist, dass die Banken das Geld stattdessen an Unternehmen verleihen und so die Wirtschaft in den Krisenländern wieder in Schwung kommt.

Von

rtr

Kommentare (2)

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otto15

25.11.2013, 09:30 Uhr

Wirklich grandioser Vorschlag: Wenn Banken keine rentablen Verleihmöglichkeiten sehen ,einen Strafzins einzuführen. Sollte dies "erfolgreich" sein, braucht man sich nur noch über die Kosten notwendiger Rekapitalisierung zu verständigen. Wenn Aktionäre, Bankengläubiger und der betreffende Staat überfordert sind, denn tritt die EU - Gemeinschaft an. Schöne neue Welt!

lobbyismus-ist-betrug-am-waehler

26.11.2013, 10:51 Uhr

vielleicht ist der strafzins doch eine gute idee
gleich 1,6% -ja das hat was-
so müssten die banken ersteinmal geld einsammeln
beim sparer(!)
zu einem "vernüftigen" zins
dann noch verantwortungsvoll damit umgehen
(oh gott können die das?)
z.b. immobilienprojekte richtig bewerten und nicht wegen der vermittlungsprovision allen alles finanzieren
also
den ursprünglichen gedanken der bank leben

die geldmenge die im umlauf ist, ist riesig,
mehr muss nicht sein

das geschäft der banken wird härter
es muss gearbeitet werden
die umsatz sinkt
der gewinn steigt
weil keine so hohen rückstellungen notwendig sind.......

die abzocker unter den "bänkern" ziehen weiter
die weltwirtschaft ist gerettet

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