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11.04.2013

11:05 Uhr

Studie

Schweizer Wachstum verlangsamt sich deutlich

Ökonomen erwarten laut einer aktuellen Studie ein langsameres Wirtschaftswachstum in der Schweiz. In der Vergangenheit litt vor allem die Exportwirtschaft unter der europäischen Finanzkrise.

Die Schweizer Fahne in Basel. dpa

Die Schweizer Fahne in Basel.

ZürichDas Wirtschaftswachstum der Schweiz wird sich in diesem Jahr stärker verlangsamen als bisher erwartet. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Bloomberg-Umfrage unter Ökonomen.

Demnach soll das Bruttoinlandsprodukt im zweiten Quartal um 0,3 Prozent, im dritten und vierten Quartal um jeweils 0,4 Prozent wachsen, so die Median-Schätzung von 25 Wirtschaftsexperten. In einer Umfrage vom März hatten Ökonomen noch ein Wachstum von 0,4 Prozent im zweiten und jeweils 0,5 Prozent im dritten und vierten Quartal vorausgesagt. Unverändert gehen die Befragten von einem Wachstum von 1,2 Prozent insgesamt für 2013 aus.

Das Wachstum hatte sich 2012 auf ein Prozent verlangsamt, weil die Exportwirtschaft der Schweiz unter der Haushaltskrise in der Eurozone, dem wichtigsten Handelspartner des Landes, litt. Die Schweizerische Nationalbank prognostiziert, dass das BIP dieses Jahr um bis zu 1,5 Prozent wächst.

In der Umfrage erwarteten die befragten Ökonomen, dass das BIP im ersten Quartal um 0,2 Prozent zugenommen hat, derselbe Wert wie in der vorherigen Umfrage. Die Schweizer Regierung wird die BIP-Zahlen für das erste Quartal am 30. Mai veröffentlichen.

Die weltweit besten Industriestandorte

Platz 1

Die USA behaupten sich im IQ-Index auf dem ersten Rang. Dort waren die Vereinigten Staaten bereits 1995 zu finden.

Platz 2

Im Vergleich von 45 Industrienationen belegt Schweden den zweiten Rang. Seit 1995 hat sich Schweden damit um zwei Plätze verbessert.

Platz 3

Dänemark macht zwei Plätze gut und springt auf Rang 3. Skandinavien macht derzeit wirtschaftlich eine gute Figur.

Platz 4

Auch Deutschlands Nachbar Schweiz schafft es auf einen der vorderen Plätze – 1995 stand die Alpenrepublik noch auf Rang 7.

Platz 5

Deutschland macht den größten Sprung bei den Top-Industrienationen. 1995 sah das IW-Institut die Bundesrepublik noch auf Platz 14.

Platz 6

Knapp hinter Deutschland folgt Australien auf Platz 6 – sogar mit dem gleichen Indexwert aus den 58 einzelnen Kategorien.

Platz 7

Platz 7 geht an die Niederlande – damit verschlechtert sich unser Nachbar deutlich. Die Holländer lagen 1995 noch an zweiter Stelle des IW-Rankings.

Platz 8

Auch Kanada muss einen Rückschlag hinnehmen. Der nordische Nachbar der USA stürzt um satte fünf Plätze ab.

Die Verbraucherpreise werden 2013 der Umfrage zufolge unverändert bleiben, eine Senkung der Prognose gegenüber der vorherigen Studie, bei der ein Anstieg um 0,2 Prozent erwartet wurde. Die Inflation soll 2014 im Durchschnitt bei 0,8 Prozent und 2015 bei 1,3 Prozent liegen.

Die Arbeitslosigkeit, die im März auf einem Zwei-Jahres- Hoch von 3,1 Prozent verharrte, soll im dritten Quartal auf 3,2 Prozent und im vierten Quartal auf 3,3 Prozent steigen.

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Kommentare (1)

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11.04.2013, 11:18 Uhr

Das liegt aber GANZ SICHER nicht an irgendwelchen Krisen sondern dem abartig gewordenen Bildungskampf und der Scheinheiligkeit die innerhalb der Schweiz toben. Hier werden Taugenichtse überall eingestellt, selbst wenn sie nichts zustande bringen aber ein entsprechendes Zeugnis, Diplom etc. vorlegen. Das ist das A und O in der Schweiz. Zertifikate, Bildungsnachweise bis zum umkippen bringen auch wenn man nichts kann! Alles andere zählt nicht mehr.

Eine Freundin von mir wollte in Zürich bei der Heilsarmee FREIWILLIG ohne Gegenleistung helfen, Essen an Obdachlose und Bedürftige zu verteilen...dies wurde abgelehnt weil sie über keine Qualifikationen oder Nachweise im Umgang mit Lebensmitteln nachweisen konnte.

So viel dazu...das ist nur ein kleines Beispiel von zig anderen.

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